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Terrorgefahr

Staatsschutz sucht Terroristen

Uppdaterat onsdag 18 november 2015 kl 19.45
Publicerat onsdag 18 november 2015 kl 16.08
Innenminister Anders Ygeman verspricht mehr Polizeipräsenz (auf Schwedisch)
(0:37 min)
Foto: Fredrik Sandberg/TT
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Säposkylt. Foto: Maja Suslin / TT
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Foto: Maja Suslin/TT
Foto: Henrik Montgomery/TT och Fredrik Sandberg/TT
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Foto: Henrik Montgomery/TT och Fredrik Sandberg/TT

Der schwedische Staatsschutz (Säpo) hat die Sicherheitsstufe aufgrund terroristischer Bedrohung erhöht. Gegen einen mutmaßlichen Terroristen wurde Haftbefehl erlassen.

Details darüber, um wen es sich bei dem Mann handelt, wollte die Säpo während der Pressekonferenz am Mittwochabend nicht bekannt geben. Dies würde die Suche nach dem Mann erschweren. Möglicherweise befindet sich der Flüchtige im Ausland. Ob ein internationaler Haftbefehl vorliegt, unterliegt ebenfalls der Geheimhaltung.

Die Sicherheitsstufe wird demnach von Drei (Erhöht) auf Vier (Hoch) auf einer Skala von Fünf angehoben. Dies ist die höchste Alarmstufe, die bisher in Schweden ausgerufen wurde. Die Anhebung zum jetzigen Zeitpunkt sei jedoch nicht unmittelbare Folge der Geschehnisse in Frankreich und Belgien. Auch dass Dänemark am Mittwochvormittag die Sicherheitsstufe erhöht habe, habe die Entscheidung der Säpo nicht beeinflusst, erklärte Staatsschutz-Chef Anders Thornberg. 

Schweden "legitimes" Ziel

Die Säpo habe "konkrete Hinweise entgegengenommen, dass ein terroristischer Anschlag in Schweden verübt werden könne", so Thornberg weiter.

Gewaltsamer Islamismus sei eine konkrete Bedrohung auch in Schweden. Es gebe deutliche Hinweise darauf, dass der IS weiter Anschläge in Europa verüben wolle, Schweden sei ein mögliches Ziel. Ein „legitimes“ Ziel, wenn auch kein „bevorzugtes“, hieß es.

In Schweden gäbe es viele Dschihad-Rückkehrer aus Syrien und dem Irak. Einzelne Personen könnten durch die Attentate in Paris inspiriert werden. Es habe mehrere positive Reaktionen auf die islamistische Attacke in Paris gegeben, erklärte der Säpo-Chef.

Wachsam, aber ohne Angst

Insgesamt sei die Lage schwer einzuschätzen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, wachsam zu sein, ohne dabei ihr normales Leben einzuschränken.

In einer anschließenden Pressekonferenz betonte Innenminister Anders Ygeman, die Regierung nehme die Entscheidung der Säpo sehr ernst. Die Polizei werde jetzt deutlich mehr Präsenz zeigen, etwa an Verkehrsknotenpunkten, religiösen Gebäuden, Medienhäusern sowie gut besuchten Plätzen. "Wir sind fest entschlossen, jede notwendige Maßnahme zu ergreifen, die nötig ist, um Ordnung und Sicherheit in unserem Land aufrecht zu erhalten", erklärte Ygeman.

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