Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
Terrorabwehr

Löfven: "Schweden war naiv"

Publicerat torsdag 19 november 2015 kl 15.32
"Keine Freistatt für Terrorismus"
(2:12 min)
Stefan Löfven (Archivfoto: Anders Wiklund / TT)
Stefan Löfven (Archivfoto: Anders Wiklund / TT)

Zur Erhöhung der Sicherheit will Schweden unter anderem Überwachungsmaßnahmen ausweiten.

Das hat Ministerpräsident Stefan Löfven erklärt. Auf einer Pressekonferenz aus Anlass der erhöhten Terror-Warnstufe verwies er darauf, dass laut dem Staatschutz bisher an die 300 Personen aus Schweden als IS-Kämpfer nach Syrien und in den Irak gereist und an die 120 davon zurückgekehrt sind. Schweden sei "naiv gewesen", so Löfven. Es sei "schwer gewesen, zu akzeptieren, dass es mitten unter uns, in unserer offenen Gesellschaft" Sympathisanten des IS gebe. 

"Keine Freistatt für Terrorismus"

Der Ministerpräsident betonte die Bestrebungen der Regierung zur schnellstmöglichen Verabschiedung eines Gesetzes, das Reisen in Terrorgebiete und die Teilnahme an bewaffneten Kämpfen unter Strafe stellt. "Die Botschaft an jene, die aus Schweden in andere Länder reisen, um dort Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu begehen, muss sein: Wenn ihr hierher zurückkehrt, werdet ihr von der Polizei empfangen, ihr werdet vor Gericht gestellt und bestraft", sagte Löfven. "Unsere Gesellschaft bietet keine Freiräume für jene, die den gleichen Wert aller Menschen nicht anerkennen. Schweden darf niemals eine Freistatt für Terroristen und Terrorismus sein."

Strengere Kontrollen

Die rot-grüne Regierung schlägt mehr Kameraüberwachung vor, vor allem zum Schutz von Medienhäusern, religiösen Einrichtungen und Flüchtlingsheimen. Zudem erwägt man die geheime Überwachung von Computern mithilfe der Platzierung sogenannter Trojaner. Innerhalb der EU will Schweden für strengere Passkontrollen wirken, bei denen sogenannte biometrische Daten wie Fingerabdrücke an den EU-Außengrenzen kontrolliert werden. Die Regierung will laut Löfven mit den übrigen Parlamentsparteien über weitere Maßnahmen beraten. 

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min Lista".