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Festgenommener Terrorverdächtiger

Leiter der Polizeibehörde über die Festnahme

Uppdaterat måndag 30 november 2015 kl 10.27
Publicerat fredag 20 november 2015 kl 08.40
"Wir haben den Richtigen, wir sind sicher" (Deutsch)
(2:49 min)
Cecilia Strömberg, programledare och Dan Eliasson, rikspolischef. Foto: Ausi Petrelius/Sveriges Radio
Das Interview mit dem Polizeichef Dan Eliasson (rechts) führte Cecilia Strömberg (links) Foto: Ausi Petrelius/Sveriges Radio

Zur Festnahme eines mutmaßlichen Terroristen gab am Freitagmorgen der Chef der schwedischen Polizeibehörde, Dan Eliasson, ein erstes Interview im Schwedischen Rundfunk.

Er sei froh, dass man den Verdächtigen habe festsetzen können und nun die Möglichkeit zu ausführlichen Ermittlungen habe, so der Polizeichef Dan Eliassson, der sich auch über den Ablauf erleichtert zeigte: „Im Vergleich zu Aktionen in Paris, Belgien und anderen Städten in Europa, ging diese Festnahme ja sehr undramatisch vonstatten.“

Tüchtige Beamte im Norden

Er rühmte den Einsatz der örtlichen Polizeikräfte in Västerbotten, es seien sehr tüchtige Polizisten aus der nördlichen Region am Werke gewesen. Auch die Mithilfe der Bevölkerung habe eine Rolle gespielt. Nicht zuletzt das Foto, das am Donnerstag veröffentlicht worden war, habe beigetragen. Im Schwedischen Rundfunk wurde am Freitagmorgen eine junge Frau interviewt, die den Gesuchten in einem Regionalbus Richtung dem Dorf Boliden gesehen haben wollte, und daraufhin die Notnummer angerufen hatte. „Das Bild hat sicher eine wichtige Rolle gespielt. Aber insgesamt hängt der Erfolg immer von einer Kombination verschiedener Faktoren ab“, erklärte Eliasson.

Sicher, dass wir den Richtigen haben 

Über die Person des Festgenommenen wollte sich der Polizeichef nicht äußern, er bestätigte lediglich, „dass man den Namen und ein Foto hatte und dass wir sicher sind, dass wir den richtigen Mann festgenommen haben. Nun werden wir ihn vernehmen und sehen, welche Schlussfolgerungen die Staatsanwaltschaft und der Staatsschutz beispielsweise über Reisemuster und anderes ziehen werden. Die Ermittlungen liegen nun in der Hand der Staatsanwaltschaft“, betonte der Polizeichef.

Umfassende Verhöre

Eliasson bestätigte auch, dass der Mann sich seit einiger Zeit in Schweden befunden haben muss. Wie lange, dazu machte er keine Angaben. „Nur so viel: er kam nicht erst gestern. Er ist einige Zeit hier gewesen, wie lange, das müssen wir jetzt herauskriegen, auch, welches Reisemuster er an den Tag legte, ob er eventuell Kontakt zu anderen Personen hatte und so weiter.“

Das alles sei polizeiliche Standardarbeit, die nun zu tun sei. Allerdings, so räumte der oberste Polizeibeamte auch ein, sei den Behörden der Mann erst seit kurzem bekannt. Auf die Frage, warum man nicht schon früher die Fahndung ausgeschrieben habe, antwortete Eliasson mit einer Gegenfrage: „Wenn wir gewusst hätten, dass der Mann etwas vorhat, glauben Sie nicht, wir hätten die Fahndung schon früher veranlasst?“

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