Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
Übereinkunft zu Kosten der Flüchtlingskrise

Entwicklungshilfe tritt maximal 30 Prozent ab

Publicerat onsdag 25 november 2015 kl 09.42
Wichtig ist, dass Schweden weiter ein zuverlässiger Partner bleibt
(2:07 min)
Delad bild: Flyktingar på Malmö centralstation samt biståndsminister Isabella Lövin. Foto: Anders Wiklund/TT samt Tomas Oneborg/TT.
Die Aufnahme von Flüchtlingen belastet auch den Haushalt von Isabella Lövin (Foto: Anders Wiklund/TT samt Tomas Oneborg/TT)

Die schwedische Regierung hat sich darauf geeinigt, in welchem Ausmaß der Entwicklungshilfehaushalt zu den Mehrkosten für die Aufnahme von Flüchtlingen beitragen soll.

Laut Entwicklungshilfeministerin Isabella Lövin von den Grünen werden dafür maximal 30 Prozent aufgewendet. Zuvor hatte sich Finanzministerin Magdalena Andersson an alle Ministerien gewandt, mit der Bitte von Einsparmöglichkeiten zu Gunsten des gewachsenen Budgets zur Aufnahmen von Flüchtlingen.

Im Fokus war dabei die Entwicklungshilfe, da von dort schon zuvor Geld zu diesem Zweck geflossen war. Dabei war auch Kritik aufgekommen. Warum sollten ausgerechnet die ärmsten Länder betroffen sein und leistet Entwicklungshilfe nicht einen Beitrag dafür, dass die Menschen nicht flüchten müssen, so die Fragen der Kritiker.

Weiter Verpflichtungen nachkommen

Isabella Löfvin ist zufrieden, dass man sich jetzt auf den Maximalanteil von 30 Prozent einigen konnte. Dies bedeutet, dass Schweden auch in Zukunft mindestens 0,7 Prozent des BNP der Entwicklungshilfe zukommen lässt. Die Ministerin versucht darüber hinaus, den Abfluss von Geldern so weit wie möglich abzufedern, wie sie dem Schwedischen Rundfunk erklärt:

„Wir werden wahrscheinlich Zahlungen verschieben, wie etwa Transfers an die Weltbank. Wir werden dabei aber keine Abkommen verletzen und eingegangene Verpflichtungen einhalten.“

Guter Ruf gewahrt?

Schweden ist daran gelegen, auf dem kommenden UN-Klimagipfel in Paris nicht als ein Land dazustehen, das seinen Verpflichtungen und Versprechen nicht nachkommt. Laut Isabella Löfvin hat die jetzige Linie auch beim Generalsekretär der Vereinten Nationen Verständnis gefunden:

„Wichtig ist, dass Schweden weiter ein zuverlässiger Partner bleibt, und dass wir eine Obergrenze eingeführt haben, wieviel wir von der Entwicklungshilfe abzweigen können. Es werden nicht 50, 60, 70 oder gar 100 Prozent sein. Ich glaube unsere Partnerländer können aufatmen.“


Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".