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#familjutomlands

Anpassung der Familienpflegezeit möglich

Publicerat onsdag 25 november 2015 kl 13.52
„Wir schauen, ob wir solche Fälle lösen können.“
(1:32 min)
Schwedens Sozialversicherungsministerin Annika Strandhäll in türkisfarbenem Kostüm  Kuva: Kaisa Vuonokari / Sveriges Radio Sisuradio
Sozialversicherungsministerin Annika Strandhäll (Foto: Kaisa Vuonokari / Sveriges Radio Sisuradio)

Sozialversicherungsministerin Annika Strandhäll gesteht ein, dass Menschen, die Familienmitglieder außerhalb Schwedens pflegen, von den schwedischen Gesetzen nicht berücksichtigt werden.

„Das Pflegeunterstützungsgeld ist ja im Grunde dazu gedacht, dass man für seine Angehörigen da sein kann, wenn sie einen brauchen. Mir ist klar, dass unsere Gesetzgebung nicht greift, wenn die pflegebedürftige Person in Schweden keine Sozialversicherung hat. Dann wird die Lage für die Familie schwierig.“

Vergessene Gruppe

Wer Zeit für die Organisation einer akut aufgetretenen Pflegesituation eines nahen Angehörigen benötigt, hat in Schweden grundsätzlich ein Anrecht auf Pflegeunterstützungsgeld. Aber das gilt nur, wenn sowohl die pflegebedürftige Person als auch die pflegende Person zum schwedischen Sozialsystem gehören. Die Sozialversicherungsministerin vermutet, dass der Gesetzgeber die große Gruppe von Menschen, die Angehörige im Ausland haben, übersehen hat. Dabei beeinflusst diese Ungleichheit vor dem Gesetz den Alltag vieler Menschen, die sich nicht genug um kranke Eltern im Ausland kümmern zu können.

Veränderte Lage

Annika Strandhäll geht davon aus, dass diese Frage in einer laufende Studie über die schwedische Sozialversicherung („svensk social trygghet och försäkringstillhörighet i en internationell värld“) unter internationalem Aspekt behandelt wird. Die Ergebnisse der Untersuchung werden im März nächsten Jahres vorgelegt, teilt Ministerin Strandhäll mit:

„Die Welt ändert sich. Die Menschen ziehen mehr um, da ist es auch richtig, dass wir schauen, ob wir solche Fälle lösen können.“

 

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