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Vor COP21

Konferenz der kleinen Klimaretter

Publicerat fredag 27 november 2015 kl 13.24
"Ich hoffe, man hört uns wirklich zu"
(4:25 min)
(Foto: Childrens Climate Conference)
Kinder aus aller Welt schicken ihre Botschaft nach Paris (Foto: Childrens Climate Conference)

Ist unser Planet noch zu retten? Dieser Frage gehen in der kommenden Woche hohe Politiker und Organisationen auf der UN-Klimakonferenz in Paris nach. Die kommende Generation, die die Folgen des Klimawandels wird ausbaden müssen, trifft sich derweil in Södertälje auf der Childrens Climate Conference und diskutiert, wie man die Führungspersönlichkeiten dazu bewegen kann, die Ängste und Befürchtungen ihrer Nachkommen ernst zu nehmen.

64 Delegierte im Alter zwischen 9 und 12 Jahren aus 22 Ländern treffen sich noch bis zum Samstag in Södertälje südlich von Stockholm. Empfangen werden sie von einer Grußbotschaft von Schwedens Außenministerin Margot Wallström

Wallström erklärt dabei, dass es sich um ein kompliziertes und wichtiges Thema handelt. Sie lobt das Engagement der jungen Kinder und stellt fest, dass viele Menschen auf dieser Erde bereits unter den Folgen des Klimawandels leiden müssten. Wallström gibt der Hoffnung Ausdruck, dass die Konferenz der Kinder dabei hilft, die notwendigen Schritte in Paris zu beschließen, damit die Erderwärmung unter 2 Grad bleibt. „Zusammen können wir die Welt verändern“, so schließt die Botschaft der Außenministerin, die es in Paris mit in der Hand hat, etwas für dieses Ziel zu tun.

Konkrete Erwartungen

Desiree Örrblad geht auf die Finninge-Schule in Stängnäs. Ihr Anreiseweg nach Södertälje war wohl der kürzeste. Sie hat konkrete Erwartungen an den Gipfel in Paris:

„Ich hoffe, sie können etwas bewegen und dass sie auf uns Kinder hören“, sagt sie dem Schwedischen Fernsehen. Auf ihrer Konferenz wollen sich die Kinder auf eine Liste mit Forderungen einigen, die den Politikern dann auf der Klimakonferenz in der französischen Hauptstadt präsentiert werden soll.

Kinder sollen gehört werden

„Es ist schwer in einer zerstörten Welt zu leben“, stellt die 11-jährige Francesca Pheasant fest. Sie ist aus Kanada gekommen. Anna Albinsson ist Koordinatorin auf der Childrens Climate Conference und findet es wichtig, dass die Kinder das Gefühl haben, gehört zu werden.

„Wir hoffen, dass diese Konferenz die Macher in Paris inspiriert und die Stimmen der Kinder gehört werden. Das sind ja ihre Kinder und Kindeskinder, die auf diesem Planeten leben. Deshalb ist deren Meinung sehr wichtig.“

Tatsache ist, dass viele der Kinder schon unmittelbar vom Klimawechsel betroffen sind. So kommen zwei Mädchen aus Samoa. Ihre Schule wurde überschwemmt, weil der Meeresspiegel gestiegen ist. Zwei andere Mädchen kommen aus Tansania. Sie können berichten, wie ihre Region von extremer Dürre betroffen ist.

Verschmutzte Gewässer

Die eben erwähnte Francesca Pheasant ist zusammen mit Autum Peltier aus der Provinz Manitoulin im südöstlichen Kanada angereist. Beide berichten davon, wie Verunreinigungen der Industrie Luft und Wasser dort verschmutzt haben. Ein Wunsch von Autumn Peltier ist daher der Schutz der Gewässer:

„Man muss die Küsten und Meere wieder sauber kriegen. Wir alle brauchen sauberes Wasser,“ sagt sie Radio Schweden. Desiree Örrblad weiß auch, dass dabei jeder bei sich selbst beginnen muss: „Man soll kein Papier einfach wegwerfen, weniger Auto und Moped fahren. Die großen Geschäfte dürfen auch nicht mehr so viel Gas ausstoßen.“

Wichtige Anliegen

Agnes Ärlehög ist ihre Schulkameradin und weiß, warum es geht: „Das ist sehr wichtig, sonst können alle sterben. Es wird gefährlich für alle, die auf der Erde leben. Die Tiere können sterben. Die Erde braucht mehr Pflanzen. Sonst wird die Erde hier zur Wüste.“

Autumn Peltier hofft, dass die Botschaft aus Södertälje Gehör findet, im großen Getöse in Paris in der nächsten Woche:

„Ich hoffe, man hört uns wirklich zu, denn es muss sich viel ändern. Manchmal hört man uns nicht zu. Vielleicht tun sie es, wenn wir genug klagen.“

Die Childrens Climate Conference wird auf Initiative des Energiversorgers Telge Energi ausgerichtet und von der Stadt Södertälje sowie den Umweltorganisationen Globträdet und dem WWF unterstützt.

Maria Lapenkova, Sandy Kelly (SVT), Markus Landén/Dieter Weiand

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