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Schutz von Müttern und Neugeborenen

Internet-Weiterbildung für somalische Hebammen

Publicerat fredag 27 november 2015 kl 14.21
"Ausbildung ist der einzige Schlüssel"
(2:23 min)
Kerstin Erlandsson ordförande på Vårdförbundet har hört att sjuksköterskorna har bristande språkkunsskaper. Foto: P4 Dalarna
Projektleiterin Kerstin Erlandsson (Foto: P4 Dalarna)

Die Sterblichkeitsrate von Müttern und Säuglingen in Somalia gehört zu den höchsten der Welt. Finanziert von der Entwicklungshilfeorganisation Sida helfen nun schwedische Hebammen bei der Ausbildung von Hebammen in Somalia – per Videoschalte.

„Ausbildung ist der Schlüssel. Der einzige“, heißt es in dem Kurzfilm, der das gemeinsame Projekt der Hochschule Dalarna mit Sitz in Karlstad und zwei Hochschulen in Somalia vorstellt. Es ist vor allem der Mangel an kompetenten Hebammen in dem ostafrikanischen Land, der für die Sterblichkeitsrate von Müttern im Wochenbett und von Säuglingen verantwortlich ist. 

Botschafter ausbilden 

Mit Hilfe eines Online-Masterprogramms sollen nun Studierende in Somalia per Videokonferenz aus Schweden ausgebildet werden – entweder zu Hebammen oder zu Lehrkräften in sexueller und reproduktiver Gesundheit. 24 Studierende haben die Ausbildung bereits erfolgreich abgeschlossen, freut sich Projektleiterin Kerstin Erlandsson. Ihr zufolge geht es längst nicht nur um reproduktive Gesundheit, sondern allumfassend um Rechte von Frauen, erzählt sie Radio Schweden. 

„Wir rütteln mit dieser Ausbildung sicher am Weltbild von vielen. Wer anschließend eine Lehrkraft oder eine Führungskraft im eigenen Kontext wird, wird zugleich eine Art Botschafter für die Gesundheit und Rechte von Frauen ganz allgemein.“ 

Mehr Länder erreichen 

Allerorts werden Online-Kurse angeboten, bei denen sich Schüler und Studierende unabhängig von der räumlichen Distanz in einem virtuellen Klassenzimmer treffen – warum also nicht für Studenten in Somalia? Für Projektleiterin Erlandsson sind die heutigen technischen Möglichkeiten ein Segen. 

„Wir fahren auch mal nach Somalia, um unsere Studierenden zu treffen, aber vor allem treffen wir uns virtuell. Ich sitze hier in Dalarna mit meinem Mikrophon, während mir meine Studenten in einem Klassenzimmer in Hargeisa zuhören.“ 

Finanziert wird das Projekt von der Entwicklungshilfeorganisation Sida. Kerstin Erlandsson hofft, dass durch mehr Zuschüsse künftig auch Frauen in anderen Ländern von der Hebammen-Ausbildung profitieren werden. 

„Alle guten Kräfte müssen gemeinsam für das Gute in der Welt wirken. Hier haben wir wirklich alle Möglichkeiten.“

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