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Beirat für Kriminalitätsverhütung

Tödliche Gewalt hat in Schweden abgenommen

Publicerat torsdag 10 december 2015 kl 09.58
Zunahme in spektakulären Bereichen
(1:52 min)
Enligt polisen ska flera personer ha skadats vid en skottlossning i Rinkeby centrum i Stockholm. Foto: Johan Nilsson/TT.
Die Polizei hat trotzdem genug zu tun, wie hier bei einer Schiesserei in Rinkeby Ende August ( Foto: Johan Nilsson/TT

Die Zahl der Tötungsdelikte hat in Schweden – trotz Schlagzeilen über Bandenkriminalität – in ihrer Gesamtheit in den letzten Jahrzehnten markant abgenommen.

Dies bestätigt Sven Granath vom Beirat für Kriminalitätsverhütung (Brottsförebyggande Rådet, BRÅ) im Schwedischen Fernsehen.

Der Trend sei ähnlich wie in anderen westlichen Ländern, so Granath. In Schweden habe vor allem die Gewalt unter Alkoholeinfluss abgenommen. Hier handele es sich vor allem um Messerstechereien zwischen Männern. Auch bei Tötungsdelikten gegen Frauen in näheren Beziehungen sei eine wesentliche Reduzierung seit Mitte des ersten Jahrzehnts in diesem Jahrhundert zu beobachten, so Granath.

Der Beirat hat alle Fälle von Totschlag und Mord zwischen den Jahren 1990 und 2014 untersucht. Durchschnittlich wurden zwischen 1990 und 1994 pro Jahr 107 Menschen ums Leben  gebracht. In den Jahren zwischen 2010 und 2014 waren es dagegen nur 80. Unter Rücksichtnahme der positiven Bevölkerungsentwicklung hat sich die Tötungsrate seit 1990 damit um fast ein Drittel reduziert.

Erhöhte Bandenkriminalität

Das mag verwundern, da die Medien in den vergangenen Monaten intensiv über Bandenkriminalität berichtet haben, bei denen allein in Göteborg in letzter Zeit 20 Menschen ums Leben kamen. Die Gesamtbilanz sei jedoch weiter rückläufig, so Sven Granath.

„Es kann Zunahmen auf andere Gebieten geben, die eben auch spektakulärer sind. Wie eben die Auseinandersetzungen zwischen Kriminellen in unseren Großstädten. Das muss aber nicht eine Zunahme insgesamt bedeuten.“

Für die Erhebung hat BRÅ außer den Akten von Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten auch Aufzeichnungen über Todesursachen der Sozial- und Gesundheitsbehörde mit einbezogen.

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