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Forschung

Schweden setzt auf Biomedizin

Publicerat fredag 11 december 2015 kl 13.38
„Dies wird Schweden zu einer einzigartigen Stellung verhelfen“
(2:29 min)
Foto: Janerik Henriksson / TT
Vertreter aus Regierung und Industrie bei der Pressekonferenz am Freitag (Foto: Janerik Henriksson / TT)

Schweden soll im Bereich „biologische Arzneimittel“ zu den führenden Nationen gehören.

Schweden will in Sachen „Biologische Arzneimittel“ ganz vorn mit dabei sein. Die Regierung stellte jetzt ein groß angelegtes Investitionsprogramm dafür vor. Rund 100 Millionen Euro sollen es in den nächsten acht Jahren für die Forschung und Entwicklung von Bio-Medizin sein.

Medizin der neuen Generation

Diese Präparate – nicht zu verwechseln mit homöopathischen oder Ökoprodukten - zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus lebenden Zellen oder Gewebe gewonnen werden und dass sie im Gegensatz zu Vitaminen oder Antibiotika sehr komplex sind. Verwendung findet diese Technologie zum Beispiel bei Impfstoffen, Antiseren, Enzymen oder in der Gen- und Zelltherapie.

Schweden soll führen

„Wir haben erkannt, dass Schweden in diesem Bereich Tradition und Stärke hat“, sagte die Forschungsministerin Helene Hellmark Knutsson auf der Pressekonferenz am Freitag. „Wir haben eine gut funktionierende Forschung, und unsere Investition wird dazu beitragen, uns auch für Forscher aus dem Ausland attraktiv zu machen. Dadurch wird Schweden als Kompetenz- und Forschungsnation gestärkt.“

Bei der Finanzierung übernimmt die Regierung nahezu die Hälfte der veranschlagten 100 Millionen Euro. Die andere Hälfte wird durch die Wallenberg-Stiftung und den Pharmakonzern Astra Zeneca bereitgestellt, um in Stockholm ein Forschungszentrum aufzubauen.

Medizin für neue Herausforderungen

„Dies ist eine Plattform, die Schweden zu einer einzigartigen Stellung bei der Herstellung der nächsten Generation von Arzneimitteln verhelfen wird“, sagte der schwedische Innovationsminister Mikael Damberg.

Er erklärte, dass die Zivilgesellschaft vor neuen Herausforderungen stehe, bei denen mit Infektionen und neue Krankheiten zu rechnen sei. Außerdem hätten andere Länder in den letzten Jahren im Bereich der sogenannten Life-Science Schweden bereits überrundet. Dadurch seien viele Jobs aus Schweden ins Ausland verloren gegangen.

Der Mitinvestor Astra Zeneca ist dafür selbst ein Beispiel. Der Pharmakonzern hatte 2012 über 1.000 Stellen in der Forschung gestrichen.

Durch die gemeinsamen Investitionen soll die Pharmaforschung in Schweden nun wieder auf Weltklasseniveau gebracht werden.

Michael Harmann

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