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Entwicklungshilfe

Schweden will Schulen in Syrien aufbauen

Publicerat torsdag 17 december 2015 kl 09.40
"Keine direkte Zusammenarbeit mit Assad"
(1:30 min)
Delad bild: Flyktingar på Malmö centralstation samt biståndsminister Isabella Lövin. Foto: Anders Wiklund/TT samt Tomas Oneborg/TT.
Mit dem Flüchtlingsstrom nach Europa habe die Maßnahme nichts zu tun (Foto: Anders Wiklund,Tomas Oneborg/TT)

Mit Sondermitteln in Höhe von umgerechnet rund 36 Millionen Euro will Schweden den Schulunterricht und das Gesundheitssystem in Syrien unterstützen. Das kündigte Entwicklungshilfeministerin Isabella Lövin im Schwedischen Rundfunk an. 

„Wir hoffen auf die laufenden Friedensverhandlungen und wollen uns für vorbeugende Maßnahmen einsetzen, indem wir wichtige Funktionen stärken und durch die Schaffung von Arbeitsplätzen die wirtschaftliche Entwicklung in der Region befördern. Dadurch wollen wir den Gesprächen Optimismus einflößen.“ 

Die Sondermittel werden der Entwicklungshilfeministerin zufolge fünf Jahre in Folge investiert. Profitieren sollen davon auch die Nachbarländer Libanon, Jordanien und die Türkei.

Keine Zusammenarbeit mit Assad 

Die Hilfen sollen die syrische Bevölkerung über Organisationen der Vereinten Nationen, der EU sowie der Zivilgesellschaft erreichen. Ministerin Lövin betonte, sie sei sich darüber im Klaren, dass sich der Krieg verlängern könnte, sollten die Entwicklungshilfegelder dem Assad-Regime zugutekommen. „Wir werden nicht direkt mit dem Assad-Regime zusammenarbeiten“, unterstrich Lövin im Schwedischen Rundfunk. 

Die neue Strategie, Entwicklungshilfe gezielt zur Stärkung der gesellschaftlichen Funktionen einzusetzen, habe jedoch nichts mit dem Flüchtlingsstrom nach Europa zu tun. „Unsere Absicht ist wirklich nicht, die Menschen vor Krieg und Gewalt zu fliehen, wenn ihr Leben in Gefahr ist, sondern wir wollen uns für Frieden einsetzen.“

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