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Schule

Konservative wollen Schülern mehr abverlangen

Publicerat fredag 18 december 2015 kl 14.14
Anna Kinberg Batra (Foto: Susanna Persson Öste/TT)
Anna Kinberg Batra in Nacka (Foto: Susanna Persson Öste/TT)

Die Parteivorsitzende der Konservativen, Anna Kinberg Batra, hat Schwedens Schüler aufgefordert, die Schularbeit ernster zunehmen. Auch viele Eltern müssten ihr Verhalten gegenüber der Schule überdenken.

"Wir müssen unseren Kindern beibringen, dass nicht alles nur Spaß machen kann", sagte die Politikerin in ihrer Weihnachts-Rede im YBC-Gymnasium in Nacka bei Stockholm. Gleichzeitig müssten sich die Eltern zusammenreißen und sich in die Schularbeit nicht mehr so stark einmischen, beispielsweise durch das Infragestellen von Noten.

Auf dem Parteitag im Herbst hatte Kinberg Batra das Ziel der Konservativen betont, sich stärker im Bildungsbereich zu profilieren. In ihrer Rede präsentierte die Oppositionsführerin mehrere neue Vorschläge zur Schulpolitik. So soll der rasche Weg in den Lehrerberuf zumal für Migranten mithilfe einer Kombination von Sprach- und Fachstudien leichter werden. Flüchtlingskinder sollen nach Vorstellung der Konservativen deutlicher erreichte Leistungen vorweisen müssen, ehe sie von Vorbereitungs- in reguläre Klassen überwechseln können.

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