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Auslandseinsatz

Mission Mali

Publicerat fredag 8 januari 2016 kl 11.48
„Da sollte man sich nichts vormachen“
(2:26 min)
Överbefälhavare Micael Bydén, utrikesminister Margot Wallström och försvarsminister Peter Hultqvist på plats i Mali. Foto: Försvarsmakten.
Oberbefehlshaber Micael Bydén, Außenministerin Margot Wallström und Verteidigungsminister Peter Hultqvist vor Ort in Mali (Foto: Försvarsmakten)

Die schwedische Außenministerin Margot Wallström ist zusammen mit Verteidigungsminister Peter Hultqvist und dem Oberbefehlshaber der Streitkräfte auf einem Geheimbesuch in Mali gewesen.

Die Republik Mali gehört zu den Krisenherden Westafrikas. Im Kampf gegen islamistische Terrorgruppen beteiligt sich Schweden dort an friedensschaffenden Militäroperationen der Vereinten Nationen. Seit 2013 sind bereits über 50 UNO-Soldaten ums Leben gekommen, darunter waren aber keine Schweden.

250 Schwedische UN-Soldaten

Der schwedische Einsatz in Mali besteht aus einem 250 Mann starken Bataillon des Militärnachrichtendienstes. Diesem Verband hat Außenministerin Margot Wallström nun zusammen mit Verteidigungsminister Hultqvist und dem Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Micael Bydén, einen aus Sicherheitsgründen geheim gehaltenen mehrtägigen Besuch abgestattet.

Auftrag soll verlängert und erweitert werden

„Dies ist ein gefährliches Gebiet, wir befinden uns in einer komplexen Lage, und der Auftrag unserer Soldaten ist keineswegs einfach, da sollte man sich nichts vormachen“, sagte Verteidigungsminister Peter Hultqvist nach der Rückkehr aus Mali am Donnerstag gegenüber dem Schwedischen Rundfunk. „Unsere schwedische Einheit hat eine gut durchdachte Strategie, und bislang konnten wir die ganz schlimmen Situationen vermeiden.“

Der Einsatz für die schwedischen Nachrichtendienstexperten soll Hultqvist zufolge bis 2017 verlängert werden. Außerdem soll der Auftrag erweitert werden, um die reguläre Armee Malis zu unterstützen.

Nichts Neues im Fall Gustafssson

Außenministerin Margot Wallström nutzte diesbezügliche Gespräche mit der Regierung Malis auch dazu, den Fall des gekidnappten Schweden Johan Gustafsson zu besprechen, der seit vier Jahren von einer al-Quaida-Gruppe gefangen gehalten wird.

„Selbstverständlich haben wir darüber gesprochen“, sagte Wallström. „Wir denken ständig an ihn. Und wir versuchen weiterhin, alles zu tun, um ihn freizubekommen.“

Erfolge konnte die Außenministerin in dieser Sache allerdings keine vermelden. Es blieb bei Hoffnungen: „Im Moment kann ich nichts über die Möglichkeiten sagen, aber ich will, dass alle wissen, dass wir für seine Freilassung auch weiterhin alle Anstrengungen unternehmen werden.“

 

Michael Harmann

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