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Kultur

Neue Kunst in Stockholmer U-Bahn

Veröffentlicht fredag 29 januari kl 13.05
"Setzen diese künstlerische Tradition fort"
(2:32 min)
Entwurf "Snäckan" von Åsa Jungnelius.
Entwurf "Snäckan" an der Station Hagastaden, von Åsa Jungnelius.

Die sogenannte „längste Kunstausstellung der Welt“ wird erweitert. In Schwedens Hauptstadt Stockholm werden zwölf neue U-Bahnstationen gebaut. Traditionsgemäß wird jede der neuen Haltestellen auch künstlerisch ausgestaltet.

Welche Künstler an dem Mega-Bauprojekt teilhaben werden, hat nun eine Jury entschieden.

Die Stockholmer Tunnelbana ist in Reiseführern für Touristen aus der ganzen Welt erwähnt. Haltestellen wie die am Kungsträdgården bleiben vielen nicht als bloße Endstation, sondern als sinnliches Kunsterlebnis in Erinnerung. Noch im entlegensten Vorort stimulieren Farben- und Geräuschespiele und Skulpturen die Sinne gehetzter Pendler.

12 Künstler und Vorschläge ausgewählt

Wie die zwölf neugeplanten U-Bahnstationen sich in diese sogenannte längste Kunstausstellung der Welt einfügen sollen, steht nun fest. Nach einem öffentlichen Ausschreibungsprozess hat eine Jury zwölf Künstler samt deren eingereichte Vorschläge auserwählt.

„Wunderwerk“ heißt etwa die Ausformung der am tiefsten gelegenen Haltestelle Sofia im Ostteil von Södermalm. In einer unterirdischen Baumwelt soll hier der Gehetzte für einen Augenblick Ruhe finden. Eine als gigantische Schnecke ausgeformte Halle empfängt die Bewohner des neuen Stadtteils Hagastaden. Weit im Norden der Stadt, an der Station Barkaby, entsteht eine klassische Skulpturenreihe. Auch deutsche Künstler sind an dem Großprojekt beteiligt und gestalten die neue Station Arenastaden mit.

Tradition wird fortgesetzt

„Die neuen Stationen setzen eine künstlerische Tradition fort, für die unsere U-Bahn so berühmt ist. Es ist ein gutes Gefühl, dass wir diese Tradition im Sinne künftiger Reisender fortsetzen“, so Mårten Frumerie, Leiter der Abteilung für den U-Bahn-Ausbau beim Provinziallandtag von Stockholm.

Die auserkorenen Künstler sollen von Anfang an in den Bauprozess miteingebunden werden. Sie werden an Planungssitzungen mit den Architekten und Baufirmen teilhaben und an der konkreten Ausformung der neuen Stationen mitwirken. Die Anforderungen an den künstlerischen Teil der unterirdischen Haltestellen sind hoch. Materialbeständigkeit und Resistenz gegen Vandalismus und Graffiti waren wichtige Punkte des Auswahlverfahrens.

3 neue Abschnitte

Der Ausbau des Stockholmer U-Bahnnetzes ist Teil eines enormen Baubooms in der stetig wachsenden Hauptstadt. In diesem Jahr wird die Verlängerung der blauen Linie nach Norden sowie eine Verbindung zur neuen Nationalarena in Solna in Angriff genommen. Zudem soll vom Kungsträdgården aus eine Verbindung zum Südteil der Stadt gelegt werden. Bis 2025 sollen alle neuen Linien fertig gestellt sein.

 

 

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