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Flüchtlingskrise

Kriminelle verdienen an minderjährigen Asylbewerbern

Publicerat torsdag 3 mars 2016 kl 10.20
Foto: Jessica Gow/TT
Begehrtes Investitionsobjekt? Foto: Foto: Jessica Gow/TT

An Unternehmen, die mit der Unterbringung minderjähriger Asylbewerber Geld verdienen, sind häufig Kriminelle beteiligt.

Das berichtet die Tageszeitung Dagens Nyheter. Laut Recherchen der Zeitung sitzen in jeder siebenten kürzlich gestarteten sogenannten Familienheim-Firma vorbestrafte Personen im Vorstand. Im Strafregister der Betreffenden finden sich demnach Verstöße gegen das Waffengesetz, Narkotikaverbrechen, Raub und Körperverletzung.

Mit dem Zustrom minderjähriger Asylbewerber ist seit vergangenem Herbst die Zahl von Neugründungen in der Familienheim-Branche stark angestiegen. Insgesamt wurden im Jahr 2015 278 entsprechende Unternehmen gegründet. Eine Kontrolle der Firmen durch die Kommunen findet laut Dagens Nyheter im Prinzip nicht statt.

Familienheim-Firmen sollen Familien anleiten, die Minderjährige bei sich zu Hause aufnehmen. Nur wenige Unternehmen verfügen aber über Kenntnisse beispielsweise im Bereich von Traumata bei Kindern und Jugendlichen.



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