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Erdbebenregion: Schweden entsendet Hilfe

Publicerat måndag 10 oktober 2005 kl 15.01

Das Ausmass erinnert an die Tsunami-Katastrophe. Drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Südasien rechnen die Behörden mit mehr als 40.000 Toten. Besonders viele Kinder sind unter den Opfern. Und für die Überlebenden in den schwer zugänglichen Bergregionen kommt die internationale Hilfe nur langsam in Gang. Auch Schweden entsendet Hilfsmaterial nach Pakistan.

Es ist, wie immer bei derartigen Katastrophen, ein Rennen gegen die Zeit. Gunilla von Bahr, Mitarbeiterin der schwedischen Botschaft in Pakistans Hauptstadt Islamabad, berichtet über die Lage vor Ort:

„In erster Linie wird versucht, Überlebende aus den Trümmern zu retten bzw. die Toten zu bergen. Dann ist es natürlich sehr wichtig, provisorische Behausungen zu schaffen. Das gilt vor allem für den stark betroffenen Norden des Landes. Kurz vor dem einbrechenden Winter muss das allerdings sehr schnell geschehen. Im Norden wird bald der erste Schnee fallen.“

Reibungsloser Informationsaustausch 

Kurz nach dem Beben sprach Pakistans Präsident Muscharraf von der grössten Katastrophe, die sein Land jemals heimgesucht hat. Pakistan sei dringend auf ausländische Hilfe angewiesen. Schnell entsandten daraufhin zahlreiche Staaten Einsatzteams ins Krisengebiet, auch die schwedische Regierung lässt Transportmaschinen mit Zelten, Decken und medizinischem Versorgungsmaterial nach Pakistan fliegen. Allem Anschein nach funktioniert die Abstimmung über die benötigte Hilfe im grossen und ganzen reibungslos. Enstprechend lobte Entwicklungshilfeministerin Carin Jämtin den Informationsaustausch mit der Regierung in Islamabad.

Schwedische Staatsbürger überlebten

Für die schwedischen Staatsbürger, die in Pakistan als Entwicklungshelfer arbeiten, verlief die Katastrophe vergleichsweise glimpflich. Die Krankenschwester Maria Trotzman beispielsweise, für die Organisation Ärzte ohne Grenzen im Einsatz, wurde unter den Trümmern eines eingestürzten Krankenhauses in Islamabad begraben und überlebte dennoch nahezu unverletzt:

„Es hat ungefähr zweieinhalb Stunden gedauert, mich aus den Trümmern zu ziehen. Mir geht es jetzt ganz o.k. Ich muss wohl einen Schutzengel gehabt haben. Bis auf ein paar Schürfwunden und einem angeschwollenen Kopf habe ich keine Verletzungen davon getragen.“

Nach der akuten Hilfe steht in den kommenden Monaten der Wiederaufbau der Erdbebenregion an. Auch für diese Phase hat Schwedens Regierung bereits Unterstützung angekündigt.

Alexander Schmidt-Hirschfelder

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