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Vogelgrippe: Ansturm auf Apotheken

Publicerat torsdag 20 oktober 2005 kl 16.29

Seit man das Vogelgrippe-Virus in Teilen Osteuropas ausgemacht hat, wächst auch in Schweden die Angst vor einer Epidemie. Entsprechend gross ist die Nachfrage nach Tamiflu, dem Medikament, das die Effekte der Vogelgrippe mildert. Nach Hamsterkäufen sind in den Apotheken die Lager nun vielerorts aufgebraucht. 

Das offizielle Schweden bleibt gelassen: Keine Panik, so die Losung von Politikern und Experten zum Thema Vogelgrippe. Man sei für alle Eventualitäten gut gerüstet, heisst es im Staatlichen Amt für Landwirtschaft, und eine eilig einberufene Expertengruppe konstatierte am Mittwoch, die Gefahr, dass Zugvögel jetzt im Herbst das Virus nach Schweden einschleppten, sei minimal. Doch die zahlreichen Medienberichte über die Krankheit und ihren Vormarsch nach Europa haben vielen Menschen Angst gemacht. Sicher ist sicher, räsonniert da so mancher und rüstet zum Grosseinkauf in der Apotheke.

“Zu Jahresbeginn war die Vogelgrippe in den Medien ja ebenfalls ein Riesenthema. Ganz fix setzten da Hamsterkäufe ein, die zu Engpässen führten“, sagt Thony Björk, Informationschef des Apothekenverbandes.

Aller Sorgen ledig können Tamiflu-Besitzer freilich nicht sein. Das Medikament, das auch gegen herkömmliche Grippe eingesetzt wird, schützt schliesslich nicht vor der Krankheit. Es mildert die Wirkungsweise des Virus, das die Vogelgrippe verursacht, und es kann die Erkrankungszeit verkürzen. Wer Tamiflu hier in Schweden kaufen will, kann das nur per Rezept tun. Doch dies scheint die Kauflust nicht zu dämpfen, konstatiert man seitens des Apothekenverbandes. Auch im Internet ist Tamiflu zum Renner und somit zur Mangelware in vielen Lagern geworden.

Bedenklich, meinen Experten. Der gute Wille, sich zu schützen, könne schnell ins Negative umschlagen, meint man beim ECDC, dem EU-Seuchenschutzinstitut mit Sitz in Stockholm. Das Institut warnt dringend davor, Tamiflu zu vorbeugenden Zwecken einzunehmen. Johan Giesecke ist Leiter des Wissenschaftlichen Rates des Instituts:

„Das kann dazu führen, dass man, wenn es wirklich zum Ausbruch der Krankheit kommt, ein resistentes Virus herangezüchtet hat. Einfach unbegrenzt Tamiflu zu nehmen, kann nicht die Lösung sein“, sagt Giesecke. Unterdessen beraten die Staatlichen Gesundheitsinstitute der skandinavischen Länder über die mögliche gemeinsame Entwicklung eines Impfstoffs gegen die Vogelgrippe. Die Entscheidung darüber soll innerhalb des nächsten Monats fallen.

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