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Norden koordiniert Kampf gegen Vogelgrippe

Publicerat onsdag 26 oktober 2005 kl 17.15

Die nordischen Länder wollen ihre Zusammenarbeit bei der Bekämpfung grosser Krisen und Katastrophen intensivieren. Darauf haben sich die Regierungschefs der Mitgliedsländer des Nordischen Rats geeinigt. Sie leiten schnellstens entsprechende Schritte in die Wege. In Reykjavik auf Island findet seit gestern das Spitzentreffen des Nordischen Rates statt.

Die Zusammenarbeit der nordischen Länder besteht seit Jahrzehnten, aber die Bedrohung durch eine weltweite Epidemie wie die Vogelgrippe gibt ihr eine neue dringliche Dimension.   

„Wir haben die Gesundheitsminister beauftragt, festzustellen, mit welchen gezielten Initiativen wir die Zusammenarbeit der Nordischen Länder schnell verstärken können“, teilte der dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen nach dem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Schweden, Norwegen, Finnland und Island mit.

Auf die erprobte Zusammenarbeit zwischen diesen Ländern soll in jeder Lage Verlass sein. Deshalb haben sich ihre Regierungen auf gemeinsame Massnahmen bei Naturkatastrophen und gegen die Vogelgrippe verständigt. Zum Beispiel wollen sie bei der Herstellung von lebenswichtigen Medikamenten selbständiger werden und erwägen, innerhalb der nordischen Länder einen Impfstoff herstellen zu lassen. Möglicherweise in Dänemark. Diese Medikamente würden dann nach einem gemeinsamen Plan verteilt. Auch die Ansteckungsgefahr soll koordiniert abwendet werden, lassen die Regierungschefs in Reykjavik verlauten.

Die Arbeit der nordischen Bürokratieapparate erhält einen deutlicheren politischen Aspekt. Die Mühlen, die sonst oft eher langsam mahlen, sind offenbar in den Schnellgang geschaltet worden, schon im November fassen die fünf Gesundheitsministerien die entsprechenden Beschlüsse.

Falls Naturkatastrophen oder Terrorangriffe in anderen Teilen der Welt eintreffen, müsse Schweden sich darauf verlassen können, dass alle nordischen Länder hinter den jeweiligen Kriseneinsätzen stehen. Sie müssten für alle Bewohner der einzelnen Länder gleichermassen funktionieren, betont der schwedische Regierungschef Göran Persson. „Da muss klar sein wer was macht. Wer Kontakt mit der Presse hält, wer die Kontakte mit dem betroffenen Land betreut, wer sich um die Menschen in der Krisenregion kümmert und so weiter. Alle diese Aufgaben können wir gemeinsam wesentlich besser bewältigen als das bisher der Fall war. Bei den jüngsten Bombenanschlägen auf Bali haben wir gemerkt, dass unsere nordische Zusammenarbeit auf diesem Gebiet allmählich immer besser wird“, erklärt Göran Persson.   

Sybille Neveling

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