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Abschaffung von Tausendkronenscheinen gefordert

Publicerat tisdag 15 november 2005 kl 16.25

Die spektakulären Raubüberfälle auf Geldtransporter in den vergangenen Wochen haben Finanzbehörden und Wachdienste auf den Plan gerufen. Sie sinnen nun darüber nach, wie den Geldräubern am Schnellsten das Handwerk zu legen ist. Ganz einfach: In Schweden muss mehr mit Karte bezahlt werden, die grossen Scheine gehören abgeschafft.

Wer in Schweden mit dem Taxi fährt, braucht keine Scheine bei sich zu tragen, um die Fahrt zu bezahlen. Es geht auch mit der Kreditkarte. Mit einem Ratsch durch den Apparat auf dem Armaturenbrett wird die Rechnung beglichen. Einmal unterschreiben, fertig. So wie im Taxi ist es nahezu überall in Schweden: Die Höhe des Betrages spielt dabei keine Rolle. Die Kartenzahlung stellt für Experten der Finanzverwaltung das Zukunftszenario dar. Wenn es nach ihnen ginge, gehörten grosse Scheine wie der Fünfhundert- oder Tausendkronenschein abgeschafft. Hans Bäckström von der Finanzverwaltung begründet das so:  

„Die Tausend-Kronen-Scheine sind mehr als nur ein Zahlungsmittel im Handel. Sie umfassen grosse Werte, die sie attraktiv für Geldwäsche und Raubüberfälle machen. Für den Durchschnittsschweden hätte ihre Abschaffung keine negativen Folgen. Es würde jedoch die Arbeit von Kriminellen erschweren.“

Neben der Abschaffung der Tausendkronenscheine sind Farbkanonen, die explodieren, wenn die Geldkontainer gewaltsam geöffnet werden, ein anderes Mittel um den Geldraub einzudämmen. Ein Grund, warum dies nicht bereits durchgängig gemacht wird ist nach Ansicht von Åke Andersson vom Wachdienst Securitas die Bauart der Geldautomaten. Die derzeit benutzten Modelle können nicht mit Scheinen aus solchen Transporten bestückt werden. Doch das soll sich in Zukunft ändern, ist sich Andersson sicher:

„Ein Ausbau ist im Gange. Wir haben Vertreter des Justizministeriums getroffen und eine mögliche Strategie für die Zukunft diskutiert. Es wird einen neuen Typ von Bankomaten geben, der die geschlossene Verwahrung des Geldes auf dem gesamten Zulieferweg ermöglicht. Das ist eine Frage der Infrastruktur, die sowohl unsere Branche wie auch das Bankenwesen betrifft.“

Neben dem Einbau von Geldautomaten eines neuen Typs will Securitas auch die Verladestationen in Zukunft besser überwachen. Auf diese Weise hätte etwa der Raubüberfall in Jönköping in der letzten Woche besser aufgeklärt werden können. Dort war das Unternehmen gerade damit beschäftigt, Video-Überwachungskameras zu installieren.

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