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(Publicerat idag kl 05.16)

Fürsorge zahlt sich aus

Publicerat onsdag 16 november 2005 kl 18.00

Erstmals ist es jetzt wissenschaftlich erwiesen: ein Unternehmen, das sich für die Gesundheit der Mitarbeiter engagiert, gewinnt dabei. Eine Langzeit-Studie des ”Karolinska Instituts” zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen Gesundheits-Vorsorge und Produktivität.

Das renommierte Stockholmer Karolinska Institut präsentierte an diesem Mittwoch die Ergebnisse einer mehrjährigen Untersuchung von vier grossen Maschinenbau-Unternehmen. Bei sämtlichen Unternehmen fokussierte man in den vergangenen Jahren auf vorbeugende Gesundheitsfürsorge. Dabei hatte man sowohl das Arbeitsumfeld als auch Fragen persönlichen Lebensstils im Blick. So wurden den Mitarbeitern bessere Möglichkeiten geboten, Sport zu treiben oder Stress abzubauen. Raucher und Mitarbeiter mit Alkoholproblemen bekamen Hilfe bei der Bekämpfung ihres Lasters. Die Schlussfolgerungen sind deutlich, sagt Marie Lyxell Stålnacke, Personalchefin bei Stora Enso in Skutskär:

“Man sieht klare Zusammenhänge. Was wir früher nur angenommen haben, können wir jetzt beweisen: Wenn man als Unternehmen auf die Gesundheit der Mitarbeiter und auf ein gutes Arbeitsumfeld setzt, dann rechnet sich das. Zum einen haben wir gesehen, dass sich die Angestellten wohler fühlen, zum anderen ist der Krankenstand zurückgegangen, von sieben auf vier Prozent.“

Doch nicht nur das: Die Studie belegt deutlich: wenn die Gesundheitssituation der Mitarbeiter gut ist, dann wird mehr und in besserer Qualität produziert.

Eigentlich ist das eine Frage der gesunden Vernunft“, so Irene Jensen. Mit Mitarbeitern, denen es gut geht, produziert man besser. Man hat das zuvor nur nicht so deutlich zeigen können. Fakt ist: es lohnt sich, in die Gesundheit der Mitarbeiter zu investieren.“

Damit diese Formel stimmt, braucht es laut Irene Jensen allerdings zwei Voraussetzungen: zum einen muss die Erkenntnis vom Zusammenhang zwischen Gesundheit und Produktivität in der gesamten Unternehmensstruktur verankert sein. Zum anderen muss es sich um Firmen handeln, deren Personalfluktuation nicht allzu hoch ist. Sei dies gegeben, könne man die Studie im Prinzip auf jedes Unternehmen übertragen.

Bei den vier untersuchten Firmen handelt es sich neben Stora Enso um Väro Bruk, Volvos LKW-Sparte  und Sandvik. In sämtlichen Firmen hat man aktiv damit gearbeitet, Gesundheitsrisiken zu erkennen und vorbeugend zu bekämpfen. Und diese Arbeit soll fortgesetzt werden – auch nach Abschluss der Studie.

Mats Grönwall arbeitet bei Stora Enso. Er ist einer der viertausend Personen, die an der Studie teilgenommen haben. Er und seine Kollegen seien sich einig, sagt er: was anfangs nur nach lästigem Ausfüllen langer Fragebögen aussah, hat tatsächlich Ergebnisse erbracht.
“Bei uns haben eine Reihe von Kollegen Probleme mit Alkohol und Drogen gehabt. Darauf ist man nun aufmerksam geworden, und die Leute sind behandelt worden.“

Da sie sich offenkundig in Kronen und Öre niederschlügen, hätten Fragen des Arbeitsumfeldes nun einen höheren Status gewonnen, sind sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer einig. Allerdings gibt es auch Risiken, meint Forschungsleiterin Irene Jensen:

“Von Nachteil kann sein, dass man bei Neueinstellungen vorsichtiger wird und versucht, nur noch ganz gesunde Leute einzustellen. Gesund zu sein, ist ja aber kein konstanter Zustand. Also: es gibt Nachteile, aber das Resümee ist gleichwohl: an der Gesundheit der Mitarbeiter zu arbeiten, daran kommt man als Unternehmen nicht vorbei.“

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