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Aussenministerium verbessert nach Tsunamikatastrophe die Bereitschaft

Publicerat torsdag 17 november 2005 kl 15.20
Laila Freivalds gelobt Besserung

Schon unmittelbar nach der Tsunamikatasrophe vor knapp einem Jahr in Thailand, Sri Lanka und Indonesien hatte es Kritik gehagelt. 543 Schweden –hauptsächlich Urlauber – sind damals ums Leben gekommen. Das Aussenministerium hatte zögerlich gehandelt. Die Hilfe für Opfer und Hinterbliebene kam nur schleppend in Gang. Tagelang herrschte Ungewissheit über die Folgen der Katastrophe. Dies hat unlängst ein Untersuchungsbericht neu bestätigt. Jetzt hat das Aussenministerium Besserung gelobt.

In Zukunft sollen mehr Mitarbeiter in Krisensituationen schneller zur Verfügung stehen. Dies verspricht Aussenministerin Laila Freivalds. Sie war damals das Hauptziel der Kritik gewesen. Jetzt gesteht sie ein, dass ihr Ministerium nicht auf eine solche Situation vorbereitet gewesen sei: „Wir hatten weder das Personal noch edie Strukturen noch die Bereitschaft, um eine Katastrophe diesen Ausmasses bewältigen zu können.“

Rund 17.000 Schweden befanden sich damals im Katastrophengebiet. Es dauerte lange bis das Ministerium die Bedeutung der Katastrophe überhaupt richtig hatte einordnen können. Und noch mal lange bis Hilfe unterwegs war. Doch das Ministerium will daraus Lehren gezogen haben und die Strukturen verändern. Mehr Mitarbeiter sollen in Krisenbereitschaft stehen. Ihnen sollen auch verbesserte Kapazitäten wie etwa Telefonverbindungen und Computer zur Verfügung stehen. Die Kontakte zu Reisebüros und Fluggesellschaften sollen enger geknüpft werden und reibungsloser funktionieren.

Bessere Organisationsstrukturen

Hätte man damals diese Organisationsstrukturen zur Verfügung gehabt, wäre vieles glatter gelaufen, glaubt Laila Freivalds: „Das hätte doch bedeutet, dass mehr Menschen hätten helfen können. Obwohl es ja damals ein Feiertag war und die Helfer über das ganze Land verteilt waren. Das wären dann mehr als nur eine Handvoll Leute gewesen. Und die hätten dann auch schneller agieren können.“

Darüber hinaus verspricht die Ministerin, dass die jeweiligen Botschaften und Konsulate angehalten würden, einen Bereitschaftsplan zu erstellen. Das habe es bisher noch nicht gegeben, da sich das Aussenministerium an die jeweiligen Gepflogenheiten des Gastgeberlandes angepasst habe. Jetzt will Laila Freivalds das Verfahren in dieser Frage in eigene Hände nehmen und vorschreiben, wie viel Angestellte sich in Bereitschaft zu halten haben.
Dieter Weiand

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