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Skandia-Manager unter Verdacht

Publicerat fredag 18 november 2005 kl 15.19

Seit einigen Monaten gibt es in Schweden eine Untersuchung gegen drei ehemalige Manager des Bank- und Versicherungs-Konzerns Skandia. Der Verdacht: Steuerhinterziehung im grossen Stil. Bisher hat diese Sache kein grosses Aufsehen erregt, doch jetzt hat das Steueramt Zahlen veröffentlicht: Umgerechnet 8 Millionen Euro sollen die ehemaligen Skandie-Manager an der Steuer vorbei auf Konten in der Schweiz überführt haben. Die schwedische Steuerbehörde fordert davon 6,6 Millionen Euro.

Der Fall liegt schon einige Jahre zurück: 1999 und 2000 sollen drei damalige Skandia-Manager Geld an der Steuer vorbei auf Stiftungskonten in der Schweiz überwiesen haben. Die Stiftung mit Sitz in Lichtenstein wurde ein Jahr zuvor von den Managern gegründet und von der Schweiz aus administriert. Jeder der drei Topmanager hatte ein Konto bei der Stiftung und konnte uneingeschränkt darauf zugreifen.

Oberstaatsanwalt Christer van der Kwast ist Chef der Stockholmer Korruptionsabteilung und leitet die Untersuchungen:

”Es geht darum, wie die drei Verdächtigen an das Geld von Skandia gekommen sind und inwieweit das steuerpflichtig war.”

Die Steuerbehörde hat jetzt ihre Forderungen mitgeteilt: demnach sollen die ehemaligen Skandia-Manager umgerechnet 6,6 Millionen Euro an den schwedischen Staat zurückzahlen. Denn der Zweck der Geldtransfers in die Schweiz ist für Thomas Waldton von der Steuerbehörde eindeutig:

”Wir können nicht erkennen, dass es sich hier um etwas anderes handelt als darum, Gelder an der Steuer vorbei zu führen. Es geht eindeutig um Steuerhinterziehung.”

Die Manager selber bestreiten die Vorwürfe und weisen darauf hin, dass es sich um Auszahlungen eines Bonussystems für Skandia-Manager gehandelt habe. Doch das wurde erst im Jahr 2000 eingeführt. Ferner habe das Geld nicht zur freien Verfügung gestanden, und hätte deshalb auch erst im Falle einer Auszahlung besteuert werden müssen, so die Manager. Eine Auffassung, die Thomas Waldton vom Steueramt nicht teilt:

”Da sind wir anderer Meinung. Die Frage ist, ob das Geld wirklich zugänglich war oder nicht. Entscheidend für uns ist, dass die Gelder in den Jahren 99 und 2000 hätten versteuert werden müssen. Was danach damit geschah tut nichts zur Sache.”

Die drei ehemaligen Skandia-Manager haben jetzt die Möglichkeit, gegen den Beschluss des Steueramtes Widerspruch einzulegen.

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