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Schweden im Medaillentaumel

Publicerat måndag 27 februari 2006 kl 16.07

Die Olympischen Winterspiele in Turin sind zu Ende und Schweden strahlt vor sportlicher Zufriedenheit. Nie zuvor hat das Land so gut bei einer Winterolympiade abgeschnitten: 14 Medaillen! In der Gesamtwertung bedeutet das einen sechsten Platz. Aber davon spricht hierzulande niemand. Am wichtigsten ist, dass Schweden den Nachbarn Norwegen um Pferdelängen geschlagen hat – und dass Schweden Finnland im Eishockey besiegen konnte.

Die letzten Sekunden des Eishockeyspiels zwischen Schweden und Finnland. Die Sprecher der Sportredaktion beim Schwedischen Rundfunk sind völlig aus dem Häuschen. Den schwedischen Spielern gelingt tatsächlich das 3 zu 2! Und damit gewinnt das Drei-Kronen-Team die letzte Goldmedaille der Olympischen Winterspiele in Turin. Eine andere schwedische Gold-Gewinnerin, Annette Norberg vom Damen-Curling hatte das Spiel verfolgt. Ihre Erklärung für den Erfolg lautet: Teamgeist. Und ein Erfolg führt zum anderen. „Die Stimmung ist im gesamten Olympischen Team ganz toll. Alle haben einander geholfen, sich gegenseitig unterstützt. Ich glaube, das hat sich enorm ausgewirkt.“

Hoffnung auf mehr Sponsoren 
Sieben Goldmedaillen, zwei Silber und fünf Bronze. Stefan Lindeberg vom schwedischen Olympischen Komitee ist sehr zufrieden. Schliesslich hatte man sich vor Turin nur die Hälfte dieser Ausbeute vorgenommen. Lindberg hofft nun auch wirtschaftlich auf goldene Zeiten. „Wir haben schon Kontakte mit verschiedenen Unternehmen über Sponsorenverträge. Und dann hoffen wir natürlich, dass jetzt nach unseren Erfolgen noch weitere Firmen Interesse zeigen. Mit dem Geld wollen wir neue Talente fördern und vor allem auch systematisch mit Entwicklung arbeiten. Damit hapert es noch ein bisschen.“   

Umgerechnet gut 2 Millionen Euro will das Schwedische Olympische Komitee bis zu den Winterspielen 2014 jährlich auf die Förderung verwenden.

Neues Selbstbewusstsein
Das Schüsselwort des schwedischen Einsatzes bei den nun zu Ende gegangenen Winterspielen lautet Selbstvertrauen. Vielleicht hat dieses Selbstvertrauen auch auf die nur siebzehnjährige Eishockeyspielerin Pernilla Winberg abgefärbt, die das wichtige Tor erzielte, mit dem Schweden die USA sensationell schlug und damit ins Finale kam: „Wir haben ja nun mehrere Tage über das Spiel nachdenken können. Wir haben einfach so gut weitergespielt wie vorher. Wir wussten, dass wir es schaffen würden. Plötzlich sah ich diese grosse Lücke in der Verteidigung und da hab ich einfach geschossen. Das war wunderbar!“

Ab 17 Uhr heute sind die schwedischen Eishockey-Herren bei ihrer Ankunft in Stockholm gebührend von den Fans gefeiert worden. Die Silberfeier für die Eishockey-Damen ein paar Tage vorher wäre übrigens fast am Widerstand der Verbandsleitung gescheitert. Für sie läuft Damen-Eishockey trotz der Erfolge offenbar immer noch unter ferner Liefen.

Sybille Neveling

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