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Vogelgrippe in Schweden

Publicerat tisdag 28 februari 2006 kl 12.20
Obduktion eines toten Vogels

Die Vogelgrippe hat Schweden erreicht. Erstmals wurde das auch für Menschen gefährliche Virus vom Typ H5N1 bei Vögeln in der Nähe von Oskarshamn nachgewiesen. Damit ist Schweden das neunte EU-Land, in dem die Vogelgrippe aufgetreten ist.

Das Gebiet bei Oskarshamn wurde zur Schutzzone erklärt, um ein Ausbreiten des Virus zu verhindern, teilte Bengt Larsson vom Landwirtschaftsamt mit:

„Eine besondere Gefahr besteht zu diesem Zeitpunkt zwar nicht, aber es ist notwendig, gewisse Sicherheitsstandards einzuhalten. So sollten zum Beispiel Geflügel im Stall gehalten werden, da es in dieser Gegend viele frei fliegende Vögel gibt.“

Die Fundstelle wurde in zwei Schutzzonen mit einem Radius von drei bzw. zehn Kilometern unterteilt. Hier darf bis auf weiteres kein Geflügel transportiert werden. Landwirtschaftsministerin Ann-Christin Nykvist sagte bei einer Pressekonferenz in Stockholm, Schweden sei gut auf die Vogelgrippe vorbereitet. Es gelte nun, wachsam zu bleiben. Die Bevölkerung rief Nykvist auf, tote Vögel umgehend den Behörden mitzuteilen.

Alexander Schmidt-Hirschfelder

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