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Lohngleichheit als Wahlversprechen gefordert

Publicerat fredag 3 mars 2006 kl 13.51

Die schwedischen Jusos fordern ihre Mutterpartei auf, im Wahlkampf Lohngleichheit zu versprechen. Noch immer verdienten Frauen ungefähr zehn Prozent weniger als Männer, kritisiert die Vorsitzende  der Jungsozialisten, Anna Sjödin.

„Dieses Wahlversprechen müssen wir wirklich machen! Wir müssen etwas zustande bringen und ein Zeichen setzen! Ich glaube, dass die Wähler Deutlichkeit von uns erwarten“, sagt Anna Sjödin. Wenn man an der Regierung ist, dann hat man auch die Macht, etwas in Bewegung zu bringen.“

Nach ihren Berechnungen beträgt der durchschnittliche Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern etwa  zehn Prozent. Mehrere Studien deuten darauf hin, dass sich in punkto Lohnunterschiede seit den Achtzigerjahren in Schweden nicht viel getan hat. Während dieser Zeit sind meistens die Sozialdemokraten an der Regierung gewesen. Gleichstellungsfragen haben stets auf der Agenda gestanden. Aber  die Vorsitzende der schwedischen Jusos stellt enttäuscht fest, dass konkret nur wenig geschehen ist. Dabei nimmt Anna Sjödin kein Blatt vor den Mund:

„Ich finde, dass unsere eigene Partei sich am Riemen reissen und die Wähler mit diesem Thema konfrontieren sollte. Arbeitsminister Hans Karlsson und Gleichstellungsminister Jens Orback sollten aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und versprechen, dass sie die Lage auf jeden Fall verändern wollen.“

Heikles Thema
Ob es der Jugendorganisation allerdings gelingen wird, im Wahlmanifest der Mutterpartei eine so konkrete Zusicherung unterzubringen, scheint fraglich. In derart heissen Fragen wagen die etablierten Parteien nur selten so deutlich zu sein. Und Arbeitsminister Hans Karlsson hat den Wunsch der Jusos schon abgeschlagen.

„Ich wäre total enttäuscht, wenn uns das nicht gelingen würde“, sagt Sjödin. „Schliesslich handelt es sich um ein durchaus realisierbares Ziel, für das man kämpfen sollte. Wir sind eine Partei, die Gerechtigkeit für alle Menschen will. Deshalb müssen wir auch die Probleme der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern ins Visier nehmen. Da geht es einfach zu langsam!“

Die Vorsitzende der schwedischen Jungsozialisten kritisiert auch, dass auch dort, wo die Sozialdemokraten die politische Leitung haben, bei staatlich und kommunal Angestellten, zu wenig gegen Lohnunterschiede getan worden sei.

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