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Blick zurück in die Klimazukunft

Publicerat torsdag 23 mars 2006 kl 18.44

Ein Team von Klimaforschern hat weit zurück in die Vergangenheit geschaut und Faktoren entdeckt, die Prognosen für unser Klima ermöglichen.

900.000 Jahre altes Eis aus der Antarktis haben die Wissenschaftler des EPICA-Teams untersucht! Die neuen Erkenntnisse sind heute veröffentlicht worden. 

Es ist immer windig und die Temperaturen liegen um minus 30 bis 40 Grad Celsius. Die Arktisforscher haben einen extrem schwierigen Arbeitsplatz. Ein Honigschlecken waren die Bohrarbeiten in der Antarktis gewiss nicht, versichert Klimaforscher Torbjörn Kalinn

„Zwei paar Skiunterwäsche übereinander. Unterhosen aus Fiberpelz, Wollpullover, Daunenweste, gefütterter Arktis-Overall und zwei Paar Handschuhe übereinander. Dann ist man angezogen, um im Freien zu arbeiten. Aber die Chance dort zu forschen hat man eben nur einmal im Leben, die will keiner verpassen.“  

Mehr als drei Kilometer tief hat das internationale Forschungsteam EPICA einen Bohrer auf dem antarktischen Plateau ins Eis getrieben. Ziel war, tausende von Jahren altes Eis aus der Tiefe zu holen und zu analysieren.

Die Eiskerne die der Bohrer zu Tage förderte, gehen letztlich auf einzelne Schneefälle zurück, aus denen sich langsam der Eispanzer der Antarktis entwickelte. Luftblasen und Spurenelemente, die zur Zeit der Schneefälle in der Atmosphäre existierten, sind zwischen den Eiskristallen eingeschlossen. Das alte Eis in der Tiefe gibt Auskunft über das damalige Klima und seine natürliche Veränderlichkeit. Aus der chemischen Zusammensetzung und den physikalischen Eigenschaften des Eises ziehen die Wissenschaftler zunächst Rückschlüsse auf Klimaänderungen in der Vergangenheit. Die Erde hat acht Eiszeiten erlebt! Forscher an der Universität Stockholm haben 750 000 verschiedene Proben analysiert.

Margareta Hansson führt stolz Kartons mit plastikverpackten Proben des uralten Polareises vor. Sie ist Dozentin für Klimaforschung an der Universität Stockholm. Die Analysen von Partikeln und Salzen im Eis haben neue Erkenntnisse geliefert.

„Das Wichtigste ist, dass wir jetzt über neue Informationen verfügen. Wir haben ein völlig neues Buch der Geschichte aufgeschlagen!“

Insgesamt haben Forscher aus zehn europäischen Ländern an dem Projekt mitgewirkt. Es hat sich gezeigt, dass die kalten Perioden im Weltklima gleichzeitig trocken und windig waren.

„Wir können viele verschiedene Teile des Klimasystems mit Hilfe dieser Informationen untersuchen“, freut sich Margareta Hansson auf die weitere Arbeit mit dem Material. „Wir können die grossen Landgebiete betrachten. Die Biosphäre, die Meere. Alle diese einzelnen Faktoren wirken sich ja auf das Klimasystem aus. Obgleich es sich eigentlich um Informationen über die Antarktis handelt, gewinnen wir daraus Kenntnisse darüber, was in anderen Teilen der Welt geschah.“

Das internationale Forschungsprojekt besteht seit acht Jahren. Margareta Hansson und ihre Kollegen gehen davon aus, dass die Informationen im Eis helfen werden zukünftige klimatische Veränderungen vorherzusagen.

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