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Parteienkurzportrait - Zentrumspartei

Publicerat onsdag 29 mars 2006 kl 09.04

Die Zentrumspartei verstand sich lange Zeit als politische Vertretung der landwirtschaftlich geprägten Regionen Schwedens. Heute ist sie Teil der bürgerlichen „Allianz für Schweden“, besitzt aber gleichzeitig ein starkes umweltpolitisches Profil.

Lange Zeit galt die Zentrumspartei als Mitte-Links-Partei, die in zahlreichen Punkten mit dem Programm der Sozialdemokraten übereinstimmte. Nach und nach aber wandte sie sich der bürgerlichen Wählergruppe zu. Gegründet wurde die Partei 1913 als „Bauernliga“, 1957 änderte sie ihre Bezeichnung in „Zentrumspartei“.

Erste bürgerliche Koalition

Unter dem damaligen Parteichef Thorbjörn Fälldin gewann die Zentrumspartei die Wahlen 1976 und bildete zusammen mit den Liberalen und den Konservativen eine bürgerliche Regierung. Streitigkeiten führten bereits zwei Jahre später zum Bruch der Koalition. Von 1979 an regierte erneut eine bürgerliche Koalition unter Beteiligung der Zentrumspartei.

Erste weibliche Parteichefin Schwedens

Nach der Wahl 1982 büsste die Zentrumspartei kontinuierlich an Stimmen ein. Fälldin trat zurück und machte den Weg frei für Schwedens erste weibliche Parteichefin, Karin Söder. Unter Führung der Konservativen beteiligte sich die Zentrumspartei an der bürgerlichen Regierung, die von 1991 bis 1994 an der Macht war. Seitdem ist die Partei in der Opposition, unterstützt aber die sozialdemokratische Minderheitsregierung in Energiefragen wie Atomausstieg und Windenergie.

Treibende ”Allianz”-Kraft

Die amtierende Parteichefin Maud Olofsson ist treibende Kraft der „Allianz für Schweden“, mit der die vier bürgerlichen Parteien den Regierungswechsel bewerkstelligen wollen. Allerdings nimmt die Zentrumspartei weiterhin in EU- und Umweltfragen kritischere Positionen ein als die übrigen bürgerlichen Kräfte.

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