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Parteienkurzportrait - Die Liberale Volkspartei

Publicerat onsdag 29 mars 2006 kl 08.50

Die Liberale Volkspartei ist Schwedens älteste und zugleich europafreundlichste Partei. Freie Marktwirtschaft und verstärkte Mitarbeit in EU und NATO sind Kernpunkte des liberalen Parteiprogramms.

Die Anfänge der Liberalen Volkspartei gehen bis in Jahr 1809 zurück. Zur eigentlichen Gründung kam es 1900. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts waren die Liberalen eine der dominierenden Kräfte in der schwedischen Politik. In den 1930er Jahren mussten die Liberalen ihre politische Vormachtstellung an die erstarkten Sozialdemokraten abgeben. Dennoch blieb die bürgerliche Partei bis Ende der 1950er Jahre zweitstärkste Kraft in Schweden.

Liberaler Ministerpräsident 

Von 1976 bis 1982 stellte die Liberale Volkspartei mit Ola Ullsten den Ministerpräsidenten. Aufgrund von Streitigkeiten innerhalb der bürgerlichen Koalition musste Ullsten zwischen 1978 und 1979 eine Minderheitsregierung führen. Erneut kam die Liberale Volkspartei 1991 in Regierungsverantwortung, diesmal unter der Führung Carl Bildts von den Konservativen.

Vorwurf: Rechtspopulismus 

Seit 1994 aber sind die Liberalen in der Opposition, wo ihnen oft der Vorwurf gemacht worden ist, sie würden rechtspopulistische Positionen vertreten. So forderte etwa Parteichef Leijonborg einen obligatorischen Sprachtest für Einbürgerungswillige. Auch in anderen Integrationsfragen hat die Partei mit kontroversen Vorschlägen für zum Teil hitzige Debatten gesorgt.

Ergebnis von 2002 verteidigen 

Bei der Wahl 2006 will sich die Liberale Volkspartei vornehmlich als europa- und wirtschaftsfreundliche Kraft profilieren. Parteichef Leijonborg baut darauf, innerhalb der bürgerlichen „Allianz für Schweden“ das gute Ergebnis der Wahl 2002 für die Liberalen halten zu können.

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