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Estland will Estonia-Experten wieder anhören

Publicerat måndag 10 april 2006 kl 16.20
Nur Teile des Rumpes wurden gefilmt.

Neue Fragezeichen über den Untergang der Ostseefähre Estonia im September 1994. Die estnische Regierung sieht Unklarheiten und will die internationale Haverikommission zu einem Hearing einberufen. Schwedens Regierung kann sich in dieser Frage noch nicht entschliessen.

Estland möchte erneut den Untersuchungsbericht über den Untergang der Estonia begutachten lassen. Dieser Bericht wurde von einer internationalen zusammengesetzten Kommission erstellt, die es nicht mehr gibt. Er weist nach Ansicht der estnischen Regierung Lücken auf. Estlands Justizminister Rein Lang in Tallinn: „Es handelt sich um eine Initiative der estnischen Regierung. Aber wir brauchen die Genehmigung von Schweden und Finnland. Schliesslich hatten wir damals eine gemeinsame Untersuchungskommission.“

Die Expertengruppe, die im Dezember 1997 ihren Bericht über die Estoniakatastrophe und ihre möglichen Ursachen vorlegte, hatte Mitglieder aus Finnland, Schweden und Estland. Nach estnischem Wunsch sollen sie in Tallinn zusammenkommen und weitere Fragen über den Untergang der Ostseefähre beantworten. Denn in Estland kursieren viele Gerüchte über das Unglück, bei dem mehr als 850 Menschen ums Leben kamen. Unter anderem wird nicht ausgeschlossen, dass das Leck im Rumpf des Schiffes durch eine Explosion verursacht worden war.

Gerüchte in Estland
Der Gutachter der estnischen Regierung, Margus Kurm, wies in der vorigen Woche darauf hin, dass der Rumpf des Wracks von der Untersuchungskommission damals nicht vollständig gefilmt worden sei. Ausserdem habe man keine weiteren Möglichkeiten für das Sinken des Schiffes erforscht.

Schweden stellt sich vorläufig abwartend. Ministerin Mona Sahlin ist in der schwedischen Regierung verantwortlich für die Estoniafrage. Abbiegen will sie die Untersuchung der Gerüchte nicht: „Falls die estnische Regierung sich an uns wendet – das hat sie bis jetzt nicht getan – dann werden wir eine neue Untersuchung nicht verhindern.“

Sybille Neveling

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