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Neue Steuerflüchtlinge unter der Lupe

Publicerat onsdag 19 april 2006 kl 15.51

Europa soll zusammenwachsen. Freier Handel mit Waren und Dienstleistungen macht es möglich. Doch solange die Steuerbelastung in den Ländern noch unterschiedlich hoch ist und es Wettbewerbsvorteile bringt, im einen Land seinen Firmensitz zu haben, in einem anderen günstige Steuern zu zahlen, werden Unternehmen diese Möglichkeiten ausnutzen. Diesem Thema hat sich jetzt auch die schwedische Steuerbehörde angenommen.

Dem schwedischen Fiskus entgehen jedes Jahr Milliarden Kronen, weil er schwedische Unternehmen, die formell ihren Sitz im Ausland haben, nicht zur Kasse bitten kann. Sie sitzen vor allem in den Beneluxstaaten. Im Zeitraum 2000 bis 2004 hat sich die Zahl schwedischer Firmen, die in den Niederlanden, in Belgien und Luxemburg gemeldet sind, verdoppelt. Insgesamt geht es um 1800 Unternehmen, die genauso gut in Schweden versteuern könnten, meint Göran Haglund vom schwedischen Finanzamt:

„Wir sehen keine unternehmerischen Gründe, warum man ein schwedisches Unternehmen aus Luxemburg führen muss. Und da werden wir etwas genauer untersuchen, ob es möglich ist, diese Unternehmensformen anzugreifen. Wir werden sehen, ob unsere Gesetzgebung dafür ausreicht.”

Göran Haglund leitet beim Finanzamt eine Projektgruppe, die die Steuerflüchtlinge wieder nach Hause treiben soll. Denn zwei Dritteln der Firmen, die er und seine Kollegen unter die Lupe genommen haben, gehe es nur darum, geringere Steuern zu zahlen. Die Person, auf die das Unternehmen in Schweden und im Ausland angemeldet ist, ist dieselbe. Bei einem Gewinn von drei Millionen Kronen etwa mache die Steuerersparnis in Luxemburg gegenüber Schweden eine Million aus. Ob das schwedische Finanzamt mit schwedischer und europäischer Rechtssprechung dagegen jedoch etwas ausrichten kann, wird sich zeigen.

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