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Neuer Länderkampf bei General Motors

Publicerat torsdag 20 april 2006 kl 15.38

Wo wird das neue Auto von General Motors gebaut? In Schweden – oder vielleicht in Deutschland? Nach dem Länderkampf des vergangenen Jahres, bei dem Opel Rüsselsheim über Saab im schwedischen Trollhättan siegte, hat der US-amerikanische Mutterkonzern nun erneut zum Wettbewerb aufgerufen – sehr zum Missvergnügen der schwedischen Gewerkschaft.

Bei Saab Automobile in Trollhättan unweit von Göteborg plant man derzeit die Produktion eines kleineren Saab-Modells. Der Wermutstropfen freilich: Vier weitere Fabriken in Europa konkurrieren um den Auftrag, darunter auch Opel in Bochum. Paul Åkerlund ist Vorsitzender des Betriebsrats in Trollhättan und kritisch gegenüber dem Vorgehen des Mutterkonzerns:
“Was unsere Chancen für den Auftrag anbelangt, so denke ich, wir behaupten uns gut in der Konkurrenz. Mich beunruhigt hingegen die Tatsache, dass sich die arbeitsrechtlichen Bedingungen weiter verschlechtern dürften. Noch sind die Bedingungen hier in Schweden gut, aber langsam wird es bedenklich“, sagt Paul Åkerlund.

Das „Teile und herrsche“-Prinzip von General Motors zwinge die konkurrierenden Firmen, ihre Ansprüche in Sachen Arbeitsrecht immer weiter herunterzuschrauben, meint der Gewerkschaftsfunktionär. Für den aktuellen Auftrag hat General Motors die Bedingungen nun bereits festgeschrieben. So muss die Produktion im Drei-Schicht-System erfolgen, Überstundengeld ist tabu und mindestens 15 Prozent der Produktionsarbeiter dürfen nicht fest angestellt sein.

Die Gewerkschaftsorganisationen von General Motors in Europa haben nun ein Treffen mit der europäischen Konzernleitung beantragt. Der Konkurrenzkampf zwischen den verschiedenen Firmen, darin ist man sich einig, werde letztlich zu niemandes Nutzen sein. Zudem, so befürchtet Paul Åkerlund, könnte es bei der bevorstehenden Wettbewerbsrunde um mehr gehen als nur um das nächste Automodell. Im äussersten Fall stehe möglicherweise der Fortbestand der betreffenden Fabriken auf dem Spiel: „Das ist durchaus möglich. Frühere Erfahrungen haben uns gelehrt, dass General Motors sich bewusst dieser Strategie bedient“, sagt der Gewerkschaftsfunktionär.

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