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Mittelstand erwartet Neueinstellungen

Publicerat onsdag 14 juni 2006 kl 14.21

Die schwedische Konjunktur läuft seit geraumer Zeit auf Hochtouren, jetzt könnte sich dies auch auf den Arbeitsmarkt auswirken. Einer staatlichen Untersuchung zufolge rechnen die meisten kleineren und mittleren Betriebe damit, mehr Arbeitskräfte einzustellen. Doch Branchenorganisationen warnen vor einem verfrühten Optimismus.

Es sind vor allem Kleinunternehmer wie der türkische Einwanderer Serdar Öztenar, die ihren Beitrag zur wachsenden Wirtschaft Schwedens leisten. Öztenar betreibt eine Cateringfirma, die zahlreiche Kunden im Raum Stockholm beliefert. Seine Auftragsbücher sind voll. In kürze zieht seine Firma in geräumigere Lokale um:

„Wir haben klare Perspektiven vor Augen. Dieses Unternehmen kann ziemlich gross werden. Jetzt hängt alles nur noch von unseren Partnern ab.“

”Mehr Arbeitskräfte gebraucht” 

Und die Partner, das sind 15.000 mittelständische Unternehmen, die der Staat zu ihren Zukunftsaussichten befragen liess. Ergebnis: Zwei Drittel aller Betriebe rechnen damit, dass sie in den kommenden Jahren mehr Menschen beschäftigen werden. Für den Leiter der staatlichen Untersuchung, Göran Lundwall, ist die positive Stimmung unter Schwedens Mittelständlern ein Grund zur Freude:

„Das liegt vor allem an der starken Konjunktur der vergangenen Jahre. Ausserdem sind viele Investitionen getätigt worden. Das führt meist dazu, dass mehr Arbeitskräfte gebraucht werden.“

Verhaltener Optimismus 

Von einer Neuanstellungswelle im Mittelstand zu sprechen, wäre dennoch übertrieben, warnt die private Unternehmerorganisation „Företagarna“. Eigenen Untersuchungen zufolge rechnet nur gut jedes vierte Unternehmen damit, neues Personal zu rekrutieren. Dabei kommt es offenbar auf die Grösse einer Firma an. Je mehr Leute in einem Unternehmen arbeiten, desto grösser ist die Erwartung, weiter zu expandieren.

Kleinstunternehmer blicken dagegen deutlich skeptischer in die Zukunft. Daran ändern selbst die Versprechen der meisten Parteien nichts, man werde den Mittelstand nach der Wahl im September verstärkt unterstützen.

Alexander Schmidt-Hirschfelder

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