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Gang durch die Zeit: Silvias Garderobe

Publicerat måndag 19 juni 2006 kl 12.31

Am 19. Juni beging Königin Silvia ihr 30-jähriges Krönungsjubiläum. Dies nahm das königliche Schloss in Stockholm zum Anlass, Sylvias Festkleider der vergangenen Jahrzehnte auszustellen.

Kornblauer und goldener Brokat, rote Duchesse-Seide und kellygrüner Taft leuchten dem Besucher entgegen. Weißer Tüll mit Glitzerkristallen, marineblauer Chiffon mit Silber durchwoben - alles designed von Jorgen Bender aus Kopenhagen, Jaques Zehnder und Nina Ricci aus Paris sowie Olga Persson und dem Ateljé Felicitas in Stockholm.

Open Kleiderschrank
30 Jahre Königin Silvia. Und was hat sich die schwedische Königin Besonderes ausgedacht, um ihr Jubiläum zu begehen? Sie öffnet ihre Kleiderschränke und zeigt in einer Ausstellung ihr Brautkleid und die Festkleider, die sie anläßlich der Verleihung des Nobelpreises getragen hat - 29 Exponate königlicher Repräsentationspflicht.

Aufgereit stehen die Modelpuppen angetan mit Samt und Seide, Glitzer und Perlen im Vita Havet, im Weißen Meer, dem Festsaal des königlichen Schlosses in Stockholm. Sie sind zum Anfassen nahe und doch so fern, denn es fehlt der belebende Charme und das Lächeln von Silvia.

Ann-Christine Jernberg, Pressesprecherin des schwedischen Hofes, zu der Ausstellung: „Jetzt ist es 30 Jahre her, dass Silvia Königin wurde und es ist auch der 60. Geburtstag des Königs. Zwei Jubiläen, da hat die Königin beschlossen, nichts Grosses zu machen, sondern diese Ausstellung mit den schönen Festkleidern. Dieses Jahr ist das Jahr des Königs.”

Wie es Euch gefällt
Es ist eine Zeitreise durch die königliche Modegeschichte und Stile. Angefangen mit ihrem schlichten Brautkleid aus weißem Seidentaft, dass sie bei ihrer Trauung mit Carl Gustav am 19. Juni 1976 trug. Und dann geht es weiter mit königlichem Hippie-Stil: fliessende Gewänder in Gelb und Lila Ende der 70er Jahre. Es folgt Hollywood-Glimmer-Einfluss in den Ende 80er und 90er Jahren und dann kommt der „Wie-Es-Gefällt-Stil” der heutigen Zeit, d.h. alles ist erlaubt.

Clay Bond, Modespezialistin, die gerade ein Buch über 30 Jahre königliche Modegeschichte schreibt, über die drei Hauptstile bei Königin Silvias Festkleidern: „Es fängt 1976 an mit der Hippie-Periode und der politischen Revolte. Die Schnitte sind nicht so streng, eher orientalisch. 10 Jahre später kommt die Zeit der Filmstars, von der wir sehr beeinflusst sind. Die Formen sind männlicher und markanter. Die letzten 10 Jahre sind von einem respektlosen ,Wie-Man-Will-Stil’ geprägt.”

Entscheidet Silvia selbst, wie das Kleid aussehen soll oder muss sie sich dem Hofgeschmack beugen?

Dazu Clay Bond: „Nein, sie entscheidet selbst. Die Königin weiss, was sie will.”

Wie würden sie den Stil der Königin beschreiben?

Clay Bond: „Man sieht natürlich die schwedische Tradition und dass sie auf die Ökonomie achtet. Sie ist kulturell und ihr Geschmack ist auch kulturell.”

Catharina Hård hat in den 70er Jahren auch Freizeitkleidung bei Olga Persson für Silvia geschneidert und äussert sich zu ihren Vorlieben: „Sie ist sehr traditionell. Sie mag gern weiches Material wie Seide und starke Farben, was ihr auch gut steht mit ihren dunklen Haaren und dem dunklen Teint. Rot und Blau sind ihre Lieblingsfarben.”

Was steckt unter’m Hut?
Doch es geht in der Ausstellung nicht nur um die Dimension unterhalb des Kopfes, sondern auch um die Wohltätigkeitsarbeit der Königin. Hierzu Anne-Christine Jernberg, Pressesprecherin: „Die Königin sagt häufig, man spreche immer nur von ihren Hüten. Doch sie wünsche, dass man auch darüber nachdenkt, was sie im Kopf habe, was unter dem Hut vorhanden ist. Deshalb zeigen wir auch die Organisationen, mit denen die Königin arbeitet wie World Childhood Foundation, Mentor Foundation, das Dementenheim und einige andere. Königin zu sein bedeutet nicht nur schöne Kleider.”

Wer nun noch nicht genug hat von royalem Dasein, kann sich noch in die Schatzkammer des Palastes in Stockholm Altstadt begeben, um den königlichen Schmuck zu bewundern. Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. August 2006 und ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Daniela Kasischke

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