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Qualitätsunterschiede bei medizinischer Behandlung

Publicerat tisdag 20 juni 2006 kl 16.06

Grosse regionale Unterschiede in der Qualität medizinischer Behandlungen, so lautet die beunruhigende Diagnose des Zentralamts für Gesundheitswesen. Wer in Nordschweden erkrankt, wird oft schlechter behandelt, als ein Patient in den Ballungsgebieten. Und, das Vertrauen für die Pflegeeinrichtungen ist sehr unterschiedlich.

Die Unterschiede in Qualität, Effizienz und Kosten für medizinische Behandlungen sind beträchtlich, stellt die Gesundheitsbehörde in ihrer Untersuchung fest. Dabei sollen Schweden per Definition stets und überall die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben, unabhängig davon, wo im Flächenland sie leben. „Patienten und Bevölkerung haben ein Recht darauf, zu erfahren, wie es um die Qualität der medizinischen Behandlungen im Verhältnis zu anderen Regionen bestellt ist. Wir müssen die Unterschiede diskutieren, um die Behandlungen verbessern zu können“, sagt Roger Molin von der gemeinsamen Organisation für Gemeinden und Regionen.

Zufriedenheit in Blekinge
Analysiert wurde die Behandlung von Herzinfarkt, Diabetes, Gehirnschlag und verschiedenen Krebserkrankungen. Die Behörde hat dabei die medizinischen Ergebnisse, Sterblichkeitsquote, Komplikationsrisiken, Nebenwirkungen usw. untersucht. Darüber hinaus sind auch die Patienten selber zu Wort gekommen. Wie schnell haben sie einen Termin beim Arzt oder in der Poliklinik bekommen? Wie vertrauenswürdig sind Notaufnahmen und Krankenhäuser?

In der Region Blekinge sind die Patienten am zufriedensten. 80 Prozent finden, dass sie die medizinische Behandlung bekommen, die sie brauchen. Aber es gibt auch Regionen, in denen diese Zahlen unannehmbar niedrig sind.

„Die Unterschiede sind teilweise auf Traditionen bei der medizinischen Behandlung zurückzuführen. Aber die Diskrepanzen haben auch mit der Anwendung von modernen und effizienten Methoden zu tun“. räumt Kjell Asplund ein, der Generaldirektor des Zentralamts für Gesundheitswesen.

Auch die Ausgaben der einzelnen Regionen hat die Behörde geprüft. In Jönköping zum Beispiel sind die Kosten besonders hoch. Dort werden einige teure Medikamente, Psychopharmaka und Beruhigungsmittel besonders oft verschrieben.

Kosten-Leistungsverhältnis
Dabei ist nicht unbedingt gut was teuer ist. Kosten und Leistung sind nicht unbedingt miteinander verknüpft, versichert Kjell Asplund: „Es gibt Regionen, die relativ geringe Kosten pro Einwohner haben und in mehreren gemessenen Kategorien gut abschneiden. Und es gibt Regionen mit relativ hohen Kosten, die nicht unbedingt immer am besten sind.“

In zwei Jahren sollen die Ergebnisse der Gesundheitsbehörde aktualisiert werden. Dann kann man einerseits Veränderungen ablesen und andererseits sollen die Angaben dann für einzelne Krankenhäuser gelten. Man kann also ablesen, in welchem Krankenhaus die geplante Hüftoperation oder die notwendige Einstellung bei Diabetes vermutlich am günstigsten verlaufen wird.

Sybille Neveling

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