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Untersuchungsbericht zum Ölsparen vorgelegt

Publicerat onsdag 28 juni 2006 kl 16.24

Die schwedische Regierung hat sich im vergangenen Jahr ein hehres Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2020 will sie das Land unabhängig vom Öl machen. Das bedeutet vor allem für den Transportsektor: Energie sparen oder auf andere Energiequellen umsteigen. Wie der Ausstieg gehen kann, das ergründet derzeit eine staatliche Untersuchungskommission. Heute legt sie ihre Empfehlungen vor.

Die vorhandene Energie besser ausnutzen, sparsam mit ihr umgehen und die Möglichkeiten alternativer Kraftstoffe ausbauen – das sind die wichtigsten Emfpfehlungen der staatlichen Untersuchungskommission. Der Fokus liegt dabei im Transportsektor. Knapp zwei Drittel des schwedischen Schweröls werden von Bussen und Lkws verbraucht. Sie sollen im Jahr 2020 zwischen 40 und 50 Prozent weniger Benzin und Diesel tanken. Damit würden sie einem Trend folgen, den es in Schweden schon seit den 70er Jahren gibt, erklärt Ulf Svahn, Leiter des schwedischen Petroleuminstituts:

„Schweden verbraucht derzeit 15 Millionen Kubikmeter Ölprodukte pro Jahr. Das ist ungefähr halb so viel wie noch in den 70er Jahren, als die Abhängigkeit vom Öl am grössten war. Diese Menge noch weiter zu verringern ist in der Industrie oder beim Heizen von Wohnungen am einfachsten. Schwieriger funktioniert dies im Transportbereich.“ 

Geht es nach dem Willen der Untersuchungskommssion, soll die Industrie den Ölzufluss um bis zu 40 Prozent drosseln. Zudem sollen Wohnungen und Häuser überhaupt nicht mehr mit Heizöl erwärmt werden. Dass Schweden diese Ziele bis 2020 erreicht, da ist sich Göran Persson heute nicht mehr so sicher. Doch der gute Wille zählt und dazu gehören folgende Versprechen des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten:

„Wir müssen den öffentlichen Personen-Nahverkehr ausbauen, energiesparende Autos entwickeln und zusehen, dass das, was wir in den Tank giessen nicht nur Benzin ist, sondern auf unseren Äckern und im Wald gewachsen ist.“

Über solche Versprechen freut sich auch die schwedische Umweltpartei während die Liberalen skeptisch sind: Wie will Persson die Kernkraft abwickeln und gleichzeitig die Abhängigkeit vom Öl drosseln, hinterfragte etwa der stellvertretende Parteivorsitzende der liberalen Volkspartei, Jan Björklund, die sozialdemokratischen Pläne kritisch.

Doch Politik hin oder her, das Interesse für die neue Technik ist ungebrochen. Die Hersteller von Umweltautos melden steigende Produktionszahlen und auch immer mehr Tankstellen bieten Zapfsäulen mit Umweltkraftstoffen an. In den ersten fünf Monaten des Jahres verkauften sie etwa 17 000 Kubikmeter Ethanol, eine Steigerung von 400 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Verkauf von Benzin ging gleichzeitig um 3,5 Prozent zurück. Wasser auf die Mühlen des staatlichen Ölberichtes

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