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Schwedische Bergführer ohne Schein

Publicerat tisdag 4 juli 2006 kl 18.13

Während der Sommersaison herrscht auch in Schwedens Bergregionen Hochbetrieb. Jedes Jahr strömen allein 10.000 Touristen zum Kebnekaise, dem höchsten Berg Schwedens. Und immer mehr wollen ganz hoch hinauf auf den 2103 m hohen Gipfel. Das erfordert ein hohes Mass an Sicherheit und geführten Touren. Doch in Schweden braucht man keine Ausbildung um Bergtouren zu leiten.

Für Mikael Manneberg vom schwedischen Verbraucherschutzbund, Konsumverket, ist genau das die Schwachstelle:
”Es gibt immer mehr Abenteuertouristen und deswegen muss eine ausreichende Sicherheit durch ausgebildete Bergführer gewährleistet sein. Und genau hier gibt es Nachholbedarf. Dieser Sicherheitsbereich wurde in der Vergangenheit vernachlässigt.“
Der Verbraucherschutzbund hat die Bergstation von Kebnekaise scharf kritisiert, nachdem vor fünf Jahren ein Tourist während einer Gletschertour verunglückte.
Seitdem hat er immer wieder betont, wie wichtig eine höhere Sicherheit durch eine Ausbildung ist. Christian Edelstam, Sportchef auf der Kebnekaise- Bergstation sieht das genauso und möchte eine einheitliche Ausbildung:
„Verschiedene Volkshochschulen bilden Bergführer aus. Unsere Guides sind dort ausgebildet. Ein bis zwei Jahre dauert diese Schulung. Es werden verschiedene Bereiche, wie Gletscherklettern und Bergsteigen abgedeckt, aber auch pädagogische und psychologische Schulungen durchgeführt. Der schwedische Kletterverband bietet auch verschiedene Schulungen an und außerdem müssen unsere Bergführer eine bestimmte Anzahl Touren absolviert haben. Das ist eine zusätzliche Bedingung, die wir konkret fordern. Ich bin dafür, dass eine einheitliche Bergführerausbildung in Schweden eingeführt wird und jeder Guide diese durchläuft. Es muss dann auch genau definiert werden, in welcher Sparte man ausgebildet ist.“
Dann sind sich also alle einig. Die Sicherheit wird beim Bergsteigen ganz groß geschrieben. Fehlt nur noch eine einheitliche Regelung.
Sandra Drobny

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