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Verschärfte Überprüfung von Offizieren

Publicerat onsdag 5 juli 2006 kl 15.34
Schwedische Offiziere werden schärfer überprüft

Die schwedischen Streitkräfte verschärfen ihre internen Sicherheitskontrollen für Oberste und Generäle. Damit reagiert das Militär auf Straftaten von hohen Offizieren. Schwarze Schafe sollen in Zukunft rechtzeitig entdeckt werden.

„Ja, wir haben festgestellt, dass wir die Sicherheitskontrollen bei unserem Personal verbessern müssen. Dazu sind wir gesetzlich auch verpflichtet. Wir arbeiten seit ein paar Monaten an einer Verschärfung der Kontrollen von Anwärtern für die Posten von Obersten und Generälen.“

Robert Hansson ist beim militärischen Sicherheitsdienst zuständig für die Überprüfung von Mitarbeitern. Die militärische Führungsspitze habe Psychologen eingeschaltet, berichtet er. Mit psychologischen Tests und Tiefeninterviews will sie kriminelle Tendenzen bei Anwärtern auf hohe Posten aufdecken.

Wegen Straftaten suspendiert
Anlass dieser neuen Sicherheitsmassnahme sind mehrere Fälle von Kriminalität bei Offizieren. Erstens sind sie schlecht für das Image des Militärs. Zweitens stellen unzuverlässige Menschen in hohen Positionen ein Sicherheitsrisiko für die Streitkräfte dar. So wurde ein Generalmajor in Göteborg zu einer längeren Gefängnisstrafe verurteilt, weil er seine damalige Ehefrau misshandelt hatte. Ein Regimentschef wurde vom Dienst suspendiert, nachdem er bei einer Feier Wehrpflichtige sexuell belästigt hatte. 2005 sind acht schwedische Offiziere wegen verschiedener Delikte entlassen worden.

Durch die psychologischen Tests – so hofft der Stab – kommen Eigenschaften der Kandidaten an den Tag, die bei hohen Offizieren unerwünscht sind. Die Gewerkschaft der Offiziere hat rund 10 000 Mitglieder und unterstützt diese Arbeitsmethode. Mats Juhlin, ist Vorstandsmitglied: „Wir finden diese Massnahme richtig und unterstützen sie. Wir müssen aber die persönliche Integrität der Testpersonen im Auge behalten, sowohl dabei, wer diese Tests durchführt und wie die Ergebnisse behandelt und verwahrt werden“, gibt Juhlin zu bedenken.

Sybille Neveling

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