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Schulische Integration per Gesetz

Publicerat torsdag 6 juli 2006 kl 14.08
Integration durch Förderunterricht

Nur etwa die Hälfte aller ausländischen Kinder, die erst nach dem zehnten Lebensjahr an eine schwedische Schule kommen, erreichen auch die Gymnasialreife. Das ist kein vertretbarer Zustand findet die Regierung. Sie will nun den Kommunen neue Richtlinien vorgeben, um ihnen zu helfen, die Nachzügler besser zu fördern.

„Es ist sehr wichtig, dass wir uns gerade auf diese Gruppe konzentrieren. Denn sie macht einen verhältnismässig grossen Teil der Schüler aus, die es nicht schaffen, ein Gymnasium zu besuchen.“

Von der Regierung vernachlässigt
Sogar jeder zehnte Schulabgänger ohne gymnasiale Ausbildung ist ein Kind aus einer Einwandererfamilie, das noch dazu erst sehr spät an eine schwedische Schule gekommt. Doch bisher hat sich die Regierung kaum mit dieser Problematik beschäftigt.

Um diesen Missstand nun zu beheben, haben sich die regierenden Politiker zusammengesetzt und ihre Ziele formuliert. Bildungsminister Ibrahim Baylan:

Die richtige Strategie
„Die Schulbehörde soll eine Richtlinie ausarbeiten, um gleichwertige Voraussetzungen für alle Schüler zu schaffen. Damit mehr Schüler mit der Unterstützung der Schule letztendlich selbst wählen können, welche weiterführende Ausbildung sie anstreben möchten.“

Ausserdem wolle man eine nationale Strategie entwickeln, um mehr ausländische Nachzügler in schwedische Schulen zu integrieren. Vor allem die Verbesserung der Unterrichtsqualität solle zur Entspannung der Situation beitragen, sagt Baylan.

Erfolgsmodell Förderunterricht
Die Rahmenbedingungen sind als gesetzt. Bleibt nun nur noch die praktische Umsetzung. Baylans Vorschlag: ein dynamischeres Schulsystem, das sich intensiv um die Schwedischkenntnisse der späten Ankömmlinge kümmert.

„Es ist klar, dass wir gerade bei der Sprachausbildung verstärkt auf Förderunterricht setzen. Schliesslich haben Schulen, die Förderklassen anbieten Erfolg damit und immer mehr Schüler können so schneller in den Klassenverband integriert werden.“

Wie die einzelnen Schulen mit der neuen Richtlinie umgehen werden, wird sich im August zeigen, wenn die Schulen nach den Sommerferien den regulären Lehrbetrieb wieder aufnehmen.

Birgit Ulrich

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