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Ausreisechaos im Libanon

Publicerat tisdag 18 juli 2006 kl 14.57
Schweden warten auf ihre Ausreise

Die Regierung reagiere zu träge und würde Gefahr laufen, sich in ähnliche Schwierigkeiten zu bringen wie vor zwei Jahren bei der Tsunami-Katastrophe in Indonesien.  Seit Tagen müssen sich die Politiker für die angeblich zu spät eingeleitete Evakuierung der im Libanon festsitzenden Schweden rechtfertigen. Stimmen aus der Regierung vermelden, sie täten ihre bestes, um den schwedischen Mitbürgern beizustehen.

Einige Hundert Schweden konnten bis Dienstag bereits über Damaskus zurück nach Hause gelangen. Doch mehrer Tausend warten noch immer darauf, den Libanon endlich verlassen zu können. Nina Brunstedt vom Aussenministerium ist sich der riskanten Ausreisebedingungen bewusst:

„Wir hoffen wirklich, dass die Evakuierung gut geht, dass sie schnell geht. Und dass wir auf professionelle Weise arbeiten können. Es hat sicherlich einige Zeit gebraucht, bevor wir anfangen konnten. Denn wir mussten uns um Unterstutzung kümmern, um die Evakuierung auch sicher zu gestalten. Und diejenigen, die schliesslich die Schiffe fahren, die tragen ein grosses Risiko und das ist auch eine Versicherungsfrage.“

Plötzlich zieht ein Mann eine Waffe

Die Menschen sind beunruhigt. Schnell wollen sie das Krisengebiet verlassen Ungeduldig drängen sie sich an der Anmeldestelle in Beirut, um einen der Plätze auf den rettenden Booten nach Damaskus zu bekommen. Einige von ihnen stehen hier schon seit vielen Stunden. Sie sind mit den nerven am Ende. Plötzlich zieht ein Mann eine Waffe. Bevor jedoch ein Schuss fällt, wird er vom Sicherheitspersonal unter Kontrolle gebracht. Ein Horrorszenario, das zeigt wie ernst die Situation vor Ort ist.

Um die Sicherheit der Schweden in Libanon zu gewähren haben die Behörden weitere acht schwedische Polizisten zur Unterstützung des Krisenpersonals eingesetzt. Sie sollen kontrollieren, dass auch tatsächlich nur schwedische Mitbürger aus dem Land transportiert werden. Christer Ekberg ist Teil des Polizeikrisenstabes in Beirut:

„Wir sind für die Identifizierung der Personen zuständig, kontrollieren ihre Pässe. Das ist ein Service, der den Schweden eine sicher Rückreise garantieren soll.“
Birgit Ulrich

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