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Schweden besorgt über Lage in Nahost

Publicerat tisdag 18 juli 2006 kl 17.18

Schweden ist beunruhigt über die Lage im Libanon. Einerseits zeigt sich die Regierung alarmiert über die politische Situation, andererseits erweist sich der Transport von 4 000 schwedischen Staatsangehörigen aus dem Krisengebiet als kompliziert. Das Aussenministerium hält tägliche Pressekonferenzen ab. Heute war auch der zuständige Minister, Jan Eliasson, dabei. Eliasson  informierte zunächst über das Treffen der EU-Aussenminister i Brüssel gestern.

„Wir haben einstimmig ein Ende der Kampfhandlungen in Nahost gefordert“, sagte Eliasson. „Und ausserdem, dass alle Ausländer, die den Libanon verlassen wollen, insbesondere den südlichen Libanon, das auch ungehindert tun können.“

Auch über den Einsatz von Friedenstruppen sei gesprochen worden.

Jetzt müssten alle politischen Kanäle genutzt werden, bedeutete der Aussenminister. Nicht zuletzt in seiner Eigenschaft als Präsident der UNO-Generalversammlung wolle er versuchen Einfluss zu nehmen.

Politische und humanitäre Bemühungen
Eliasson war sichtlich daran gelegen, zu zeigen, dass er und seine Mitarbeiter gleichermassen an der politischen Lösung der Frage wie auch an der Rückholung arbeiten. Schweden gehöre zu den Ländern, die am meisten Menschen evakuiert haben, freute er sich.

Das Auswärtige Amt sei sowohl in Gesprächen mit der israelischen Aussenministerin Livini als auch mit der Hizbollah. „Ich werde die politischen Gespräche fortsetzen. Ich habe mit der israelischen Aussenministerin telefoniert und darum gebeten, dass Israel die Sicherheit unserer Personen-Transporte nicht gefährdet. Sie hat ihre Unterstützung zugesagt, falls nicht im Südlibanon Schwierigkeiten auftreten. Das ist natürlich ein Problem.“  Von der Hizbollah, die den Süden des Libanon kontrolliert, habe Schweden keine Reaktion erhalten.

Bis Mittwochmittag will das Aussenministerium ungefähr die Hälfte aller Schweden im Libanon ausser Landes gebracht haben. Dazu hat man auch bei humanitären Organisationen im Krisengebiet um die Lieferung von Lebensmitteln und Wasser bemüht. Schliesslich müssen die Menschen, die zur Ausreise gesammelt werden, versorgt werden, bevor für alle Plätze in Schiffen und Flugzeugen gefunden sind. „Aber man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Situation äusserst riskant ist. Diese Krise ist in einen Krieg übergegangen“, warnte der Aussenminister.

Sybille Neveling

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