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Carin Jämtin erläutert Libanon-Hilfe

Publicerat måndag 24 juli 2006 kl 17.41

Schwedens Aussenminister Jan Eliasson hatte schon am Wochenende  von Entwicklungshilfeministerin Carin Jämtin die Zusage bekommen, dass sich das Land an der dringend notwendigen humanitären Hilfe für die notleidende Bevölkerung im Libanon beteiligen wird. Inzwischen ist ein entsprechendes Programm beschlossen worden und angelaufen. Die Ministerin nannte in Stockholm Einzelheiten:

„An dem Einsatz beteiligen sich 22 Mitarbeiter des schwedischen Hilfswerks mit neun grossen Lastwagen für den Transport einer mobilen Werkstatt und von Minenräumgerät. Sie fliegen am Mittwoch in den Nahen Osten, und wenn es die Sicherheitslage zulässt, können sie auch sofort mit der Arbeit beginnen.“

Die Helfer stehen vor schwierigen Aufgaben: Von Bomben aufgerissene Strassen müssen wieder befahrbar gemacht, geborstene Wasserleitungen abgedichtet und Verbindungsleitungen repariert werden. Ein weiteres Problem ist die Unterbringung der immer grösser werdenden Zahl von Menschen, die nach den Bombardierungen kein Dach mehr über dem Kopf haben.  

Auch schwedische Staatsangehörige sind betroffen. Schweden hat zwar die meisten seiner im Libanon vom Krieg überraschten Bürger ausser Landes gebracht, aber die Behörden schätzen, dass im umkämpften Süd-Libanon noch etwa 140 schwedische Staatsangehörige festsitzen.

Schweden hat für erste Hilfsmassnahmen im Konfliktgebiet zunächst fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Weitere Mittel sollen folgen. Sie werden auch dringend gebraucht, denn, so die Ministerin:

„Die Versorgung wird knapp, viele der Betroffenen sind ältere Menschen, die unter der Wärme und dem Mangel an Lebensmitteln und Wasser leiden. Vor allem aber ist da die Angst, wenn die Bomben fallen, während wir genausowenig wie irgendein anderes Land garantieren können, wie und wann sie von dort wegkommen können.“

Voraussetzung für eine solche Evakuierung ist die Schaffung eines sogenannten humanitären Korridors. Für grosse Teile der Logistik dieser Aufgabe ist in der Anfangsphase Schweden verantwortlich. Aber für eine erfolgreiche Abwicklung müssen auch die Voraussetzungen stimmen. Beide Konfliktparteien müssen einer Waffenruhe oder zumindest einer längeren Feuerpause zustimmen. Doch im Lärm der Explosionen von Bomben und Raketen sind bisher alle Appelle zur Einstellung der Kämpfe scheinbar ungehört untergegangen.

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