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Forsmark: Fehlersuche geht weiter

Publicerat onsdag 9 augusti 2006 kl 15.19

Nach dem Störfall im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark ist die Atomsicherheit erneut in den Blickpunkt des Interesses gerückt. Der Hergang des Unfalls ist mittlerweile im Wesentlichen geklärt, doch die Untersuchung der Details dauert noch an. Jetzt richtet die schwedische Staatliche Kernkraftinspektion harte Kritik an die Adresse der Verantwortlichen in Forsmark.

Die AEG Power Supply Systems mit Sitz in Warstein liefert Systeme zur zuverlässigen Überbrückung von Stromausfällen. So verkündet es jedenfalls die Homepage des Unternehmens. Just aus Warstein kommen allerdings die Notstromaggregate in Forsmark, und die hatten bei dem Vorfall am 25. Juli eben nicht zuverlässig funktioniert. Das heisst, zwei der insgesamt vier Aggregate waren nicht automatisch angesprungen, nachdem ein Kurzschluss einen Reaktor lahm gelegt hatte.

Ursachenforschung
Das AEG-Nachfolgeunternehmen, das derzeit noch den Ursachen des Aggregat-Ausfalls nachgeht, kann nun aber möglicherweise den Schwarzen Peter direkt an das Atomkraftwerk weiterreichen. „Die Verantwortung für die Sicherheit liegt bei Forsmark.” So jetzt die klare Aussage von Leif Carlsson, Leiter der Inspektionsabteilung der Staatlichen Kernkraftinspektion, SKI.

Zuvor war bekannt geworden, dass eine falsche Sicherheitskomponente am 25. Juli die Notstromaggregate in Gang gesetzt hatte. Der simple Grund: Forsmark-Personal hatte die Kabel für die einzelnen Komponenten falsch montiert - eine ordentliche Montageanleitung hatte nicht vorgelegen, wie Forsmark-Sprecher Claes Inge Andersson einräumen muss: „Zum Zeitpunkt der Montage lag keine schriftliche Anweisung vor, in welcher Reihenfolge was montiert werden sollte”, sagt Andersson.

Doch das ist keine Entschuldigung, kontert SKI. Forsmark hätte schlicht zusehen müssen, eine solche Anleitung zu bekommen.

In dem Atomkraftwerk dauert nun die Analyse der Geschehnisse an, sagt Sprecher Claes-Inge Andersson. „Ob und in welcher Weise die falsche Montage den Ereignisverlauf beeinflusst hat, ob sie die Ursache dafür war, dass zwei der Aggregate nicht wie geplant angesprungen sind - das wird weiter untersucht”.

Wann die Untersuchungen abgeschlossen sein werden, dazu wird von Seiten Forsmarks bisher nichts gesagt.

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