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Ein Drittel aller tödlich verunglückten Autofahrer betrunken

Publicerat onsdag 16 augusti 2006 kl 16.47

Mehr als jeder dritte Autofahrer, der tödlich verunglückt, stand unter Alkoholeinfluss. Das hat eine neue Studie der Verkehrsbehörde ergeben. Die Zahl der Verkehrsopfer insgesamt sinkt zwar, aber das Verhalten der gefährlichsten Fahrer hat die Behörde bisher nicht verändern können.

„Bei tödlichen Verkehrsunfällen ist es natürlich immer besonders tragisch, wenn Alkohol oder Drogen im Spiel sind. Nicht zuletzt für die anderen Beteiligten und für die Angehörigen“, sagt Bengt Karlsson. Als Verkehrspolizist in Westschweden ist er schon zu vielen schweren Autounfällen gerufen worden. Seiner Erfahrung nach wachsen die Probleme mit Autofahrern, die auf die meisten Verkehrsregeln pfeifen, mit  Wahnsinnsfahrten, überhöhter Geschwindigkeit und Alkohol am Steuer.

Die neue Statistik der Verkehrsbehörde untermauert seine Ansicht. Während die Zahl der Verkehrstoten insgesamt sinkt, bleibt die der getöteten Verkehrssünder seit 17 Jahren weitgehend konstant.

Ingemar Skogö ist als Generaldirektor der Verkehrsbehörde denn auch bekümmert: „Das ist sehr frustrierend und Besorgnis erregend! Es ist wesentlich schwieriger, diese Art von Unfällen zu bekämpfen, als die, die an unbeabsichtigten Fehlern oder Systemmängeln liegen. Diese Fahrer verstossen oft ganz bewusst gegen die Regeln.“

Bildungsmassnahmen unerlässlich
Mehr Konzentration auf das Fahrverhalten, so lautet das Rezept der Verkehrsbehörde. Skogö meint, dass die bisherigen Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit nicht reichen. Nachdem die Behörde in den letzten Jahren unter anderem Schnellstrassen mit festen Mittelstreifen versehen und mehr Kameras aufgestellt hat, sollen nun Informations- und Bildungskampagnen die Verkehrsteilnehmer auf den rechten Kurs bringen.

Aber auch die Strafen und die Verkehrsüberwachung müssten verschärft werden, schlägt Skogö vor. Beispielsweise sollten zusätzlich zu den gerade aufgestellten 700 neuen Kameras weitere 1.000 montiert werden, fordert er.

Technik allein genügt nicht
Andererseits muss der Chef der Verkehrsbehörde zugeben, dass die bisherigen Kampagnen und Massnahmen an den Fahrern, die sich einfach nicht um Verkehrsregeln kümmern so gut wie spurlos vorbeigegangen sind. „Bisher haben wir die einfacheren Probleme bekämpft. Für die schwierigeren Fragen müssen wir jetzt langfristige Veränderungen bewirken, sowohl auf der individuellen als auch auf der gesellschaftlichen Ebene. Dabei kommen wir nicht mehr mit rein technischen Maßnahmen aus“, weist Skogö den Weg.

Verkehrserziehung fürs ganze Volk also und härtere Reaktionen auf Drogen am Steuer, so lautet das Konzept der Verkehrsbehörde.

Sybille Neveling

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