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Hilfe für den Libanon

Publicerat fredag 25 augusti 2006 kl 12.41

Schweden will seinen Beitrag zu der geplanten UN-Friedenstruppe im Libanon leisten. Laut Aussenminister Jan Eliasson ist Schweden bereit, eine Korvette zu entsenden. Gleichzeitig laufen in Stockholm die Vorbereitungen auf die Libanon-Geberkonferenz in der kommenden Woche.

Welches Land trägt auf welche Weise zur Friedenstruppe der Vereinten Nationen im Südlibanon bei? Nach eingehenden Diskussionen hat Schweden nun also seine Antwort geliefert. Das Land könne eine Küstenkorvette mit etwa achtzig Mann Besatzung anbieten, sagt der Aussenminister.
“Mehrfach wurde der Wunsch nach einer Patrouille entlang der Küste in Israel und Libanon geäussert. An Schweden und Norwegen wurden entsprechende Anfragen herangetragen“, so Jan Eliasson. „Unsere Korvette könnte diese Überwachungsaufgaben gemeinsam mit Norwegen und eventuell einigen weiteren Ländern übernehmen.“

Bodentruppen hingegen werde man kaum entsenden, sagte der Aussenminister weiter. In diesem Bereich verfüge Schweden nicht über die nötigen Ressourcen.
Unterdessen wird in Stockholm mit Hochdruck die Geber-Konferenz vorbereitet, zu der Repräsentanten von rund sechzig Ländern und Organisationen eingeladen sind. Wie der Schwedische Rundfunk berichtet, haben nahezu alle Eingeladenen ihr Kommen zugesagt.

Dass im Ergebnis des Treffens riesige Summen zusammenkämen, sei nicht das Hauptziel, sagt Entwicklungshilfe-Ministerin Carin Jämtin.
“Im Moment ist es wichtiger, dass die Gelder, die wir einsammeln, schnell an ihren Bestimmungsort kommen. Die Menschen im Libanon warten, sie wohnen notdürftig in Schulen oder anderen Notquartieren. Sie laufen Gefahr, von herumliegenden scharfen Minen verletzt zu werden. Die Gelder müssen schnell ans Ziel, es gibt unheimlich viel zu tun, damit die Libanesen einigermassen in den Alltag zurückkehren und parallel dazu die zerstörten Gebiete wieder aufgebaut werden können.“

Die meisten teilnehmenden Länder werden Vertreter von Ministerrang zu der Konferenz entsenden. Nicht eingeladen ist Israel, wogegen mehrere israelische Organisationen protestiert haben. “Israel ist traditionell kein Geberland und war bisher fast nie auf entsprechenden internationalen Treffen dabei“, erklärt Ministerin Jämtin die schwedische Position. 

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