Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/

Staat fördert weniger Filme

Publicerat tisdag 29 augusti 2006 kl 14.18

Mit dem Herbst beginnt wieder die Kinosaison. Und diesmal ist die Auswahl besonders gross. Allein 23 schwedische Produktionen buhlen um die Gunst der Kinogänger. Das Erstaunliche daran: Viele davon sind Low-Budget-Filme, die ohne Förderung des Staatlichen Filminstituts produziert wurden. Qualitativ können die Billig-Streifen durchaus mit den teuren Produktionen mithalten.

Die Entwicklung ist weiterhin widersprüchlich: Zum einen klagen die Kinobetreiber seit Jahren über ein sinkendes Publikumsinteresse. Zum anderen aber produziert das kleine Land Schweden immer mehr Filme. Bislang waren dies vor allem staatlich geförderte Produktionen, die in der strukturschwachen Provinz gedreht wurden. Doch in dieser Saison kommen mehr privat finanzierte Filme in die Kinos als je zuvor. Eine dieser Produktionen ist „Farväl Falkenberg“ – eine Geschichte über das komplizierte Erwachsenwerden in einer schwedischen Kleinstadt.

Hauptsache billig und unabhängig

Trotz allgemeiner Kassenflaute könnte „Farväl Falkenberg“ zum Publikumsrenner in diesem Herbst werden. Der Streifen läuft zudem im Programm der renommierten Filmfestivals von Venedig und Toronto. Der junge Regisseur Jesper Ganslandt sagt, worauf es ihm bei dieser Produktion ankam: „Es sollte eine unabhängige und billige Produktion werden.“

Möglichst gute Filme 

Dass billig nicht gleich schlecht sein muss, beweisen auch etliche andere der jetzt anlaufenden schwedischen Kinofilme. Einige davon sind zwar mit Hilfe staatlicher Filmförderung entstanden, doch wird ihre Zahl immer geringer. Cissi Elwin, Vorsitzende des Schwedischen Filminstitutes, erklärt warum: „Unser Ziel ist es nicht, möglichst viele Filme zu machen, sondern möglichst gute. Dadurch werden vielleicht bald noch mehr Filme produziert, vielleicht aber auch weniger.“

Global bestehen können 

Ähnlich sehen dies auch Schwedens Filmproduzenten. Schliesslich sei der Konkurrenzdruck auf dem globalen Markt hoch, meint Peter Possne, Chef des Filmverleihs „Sonet“: „Überall auf der Welt werden immer höhere Ansprüche an Kinofilme gestellt. Deswegen finde ich es gut, dass wir nur solche Filme produzieren, die es wert sind.“

Und wert sind es in dieser Saison stattliche 23 Filme. Sollten sie in ihrer Qualität an die der Produktionen vergangener Jahre anknüpfen können, wäre ein späterer Erfolg in deutschen Kinos nicht ausgeschlossen.

Alexander Schmidt-Hirschfelder

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".