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Konjunktur im Aufwind

Publicerat onsdag 30 augusti 2006 kl 15.27

Über diese Zahlen wird die Regierung sich freuen: Zweieinhalb Wochen vor der Wahl hat das staatliche Konjunkturinstitut, KI, seine aktuelle Prognose veröffentlicht. Danach wird Schwedens Wirtschaft in diesem Jahr mit 4,1 Prozent und im nächsten Jahr mit 3,4 Prozent wachsen. Gleichzeitig soll die Inflationsrate auf einem niedrigen Niveau bleiben.

Schweden geht es gut. Das ist nicht nur der Wahlslogan der sozialdemokratischen Regierung; auch die aktuellen Konjunkturdaten werfen ein durchweg freundliches Licht auf die schwedische Wirtschaftslage. Ingemar Hansson ist Chef des staatlichen Konjunkturinstituts: „Die Arbeitslosigkeit wird laut unseren Berechnungen sinken, bis zum Jahr 2008 auf 4,2 Prozent. Der Anteil der Beschäftigten wird auf 78,9 Prozent steigen.“

Perfekter Zeitpunkt 

Zweieinhalb Wochen vor der Reichstagswahl sind diese Zahlen Wasser auf die Mühlen der sozialdemokratischen Minderheitsregierung. Erst Anfang der Woche hatte Ministerpräsident Göran Persson verkündet, der Beschäftigungsgrad werde unter seiner Führung auf 80 Prozent steigen. Seit Monaten wiederholt Persson sein Ziel, die Arbeitslosenquote auf unter vier Prozent zu drücken. Nun untermauert das staatliche Konjunkturinstitut Perssons Wahlversprechen mit einer annähernd entsprechenden Wirtschaftsprognose.

Allerdings, räumt Institutschef Hansson ein, seien die Wahlversprechen des Ministerpräsidenten ein wenig zu optimistisch: „Ich glaube, Göran Persson meinte damit nur einzelne Monatszahlen. Die können stark variieren. Es kann also sein, dass die Arbeitslosenquote mal unter 4,0 Prozent oder der Beschäftigungsgrad über 80 Prozent liegt – zumindest in irgendeinem Monat. Doch wir betrachten eher die Jahresentwicklung und da sind Perssons Ziele nicht sehr realistisch.“

Vorsicht ist angebracht 

Dennoch wird es sich die Regierung wohl kaum nehmen lassen, die aktuelle Wirtschaftsprognose als Beleg für ihre erfolgreiche Wirtschaftspolitik zu werten. Allerdings ist bei allem Optimismus auch Vorsicht angebracht. Denn die Prognose des Konjunkturinstituts geht von einer moderaten Zinspolitik der Reichsbank sowie einer stabilen Weltwirtschaftslage bis 2008 aus. Beides ist nicht unbedingt sicher.

Alexander Schmidt-Hirschfelder

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