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Libanon-Geberkonferenz in Stockholm

Publicerat torsdag 31 augusti 2006 kl 16.44

Rund 350 Vertreter von sechzig Regierungen und internationalen Organisationen haben heute hier in Stockholm über Hilfsmaßnahmen für den Libanon beraten. Die libanesische Regierung und die Vereinten Nationen haben die Kosten für den Wiederaufbau auf insgesamt 2,8 Milliarden Euro geschätzt.

Ministerpräsident Göran Persson rief die Teilnehmer in seiner Eröffnungsrede auf, die Brieftaschen zu öffnen um die Libanesen zu unterstützen. Dabei beschrieb er die Situation mit malenden Worten: „Sie kehrten zu zerstörten Häusern, Strassen, Brücken und Schulen zurück. Vieles von dem, was nach dem vorigen Krieg wieder aufgebaut worden war, ist erneut in Schutt und Asche gelegt“, sagte Persson in seiner Eröffnungsansprache, und fügte hinzu: „Unsere Botschaft an das libanesische Volk muss klar und deutlich lauten: Ihr seid nicht allein. Der Krieg mag das Geschäft Einzelner sein, aber der Frieden wird immer unsere gemeinsame Aufgabe sein.“

Zuvor war Persson zu bilateralen Gesprächen mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Fuad Siniora zusammengetroffen. Siniora versicherte, dass die internationale Hilfe nicht über die Hisbollah-Miliz verteilt werde sondern über Regierungsagenturen. Die Hilfsgelder würden vorrangig den Wünschen der Spender entsprechend ausgegeben.

Stärkung der libanesischen Regierung
Auch der schwedische Außenminister Jan Eliasson versuchte Befürchtungen, dass die Hilfe in die Hände der Hisbollah gelangen könnte, den Wind aus den Segeln zu nehmen: „Diese Konferenz hat das Ziel, die Regierung des Libanons zu stärken, und in dieser Regierung ist die Hisbollah nur ein kleiner Teil“, sagte Eliasson.

Die internationale Unterstützung ist für die ersten Instandsetzungen von Notunterkünften und Schulen gedacht. Schon vor der Konferenz waren Geldzusagen eingetroffen. Die EU hat 42 Millionen Euro angeboten. Schweden als Gastgeber hatte 20 Millionen Dollar versprochen, und legte auf der Konferenz noch mit rund drei Millionen für Minenräumkommandos nach.

Bescheidenes Ziel
Das finanzielle Ziel der Konferenz sind 392 Millionen Euro. Gemessen an dem, was schon aus den arabischen Ländern gekommen ist, mag dies eine eher bescheidene Summe sein. Allein Kuwait hat bereits das Doppelte in den Libanon transferiert; von den riesigen Summen, die die vom Iran unterstützte schiitische Hisbollah-Miliz  unter den Bewohnern des Libanon verteilt, mal ganz zu schweigen.

Dennoch bringt die Konferenz hier in Stockholm natürlich willkommene Hilfe und -  nicht zuletzt - auch moralische Unterstützung. Sie kann als Ausdruck der Solidarität mit den geplagten Libanesen gewertet werden.

Sybille Neveling

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