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Skandal um Computer-Spitzelei weitet sich aus

Publicerat onsdag 6 september 2006 kl 17.07

Der Hacker-Skandal um die Liberalen und ihre Spitzeleien im Computernetz der regierenden Sozialdemokraten weitet sich aus. Am Dienstagabend war der Generalsekretär der Liberalen zurückgetreten, gegen die Pressesekretärin ermittelt die Staatsanwaltschaft. Nun richtet sich die Kritik gegen Parteichef Lars Leijonborg.

In der Hauptnachrichtensendung musste Leijonborg zu Kreuze kriechen: „Ich wusste seit Sonntagabend, dass unser Generalsekretär Johan Jakobsson schon im März von den Hacker-Aktivitäten Kenntnis hatte”, so der liberale Parteichef.

Am Tag zuvor noch hatte es ganz anders geklungen: Er sei absolut überzeugt, dass die Parteiführung mit den schmutzigen Machenschaften des jungliberalen Hackers nichts zu tun habe, beteuerte Leijonborg - wider besseres Wissen also. Die amtierende liberale Generalsekretärin, Helena Dryssen, versucht nun weiteren Schaden von dem schon stark angeschlagenen Parteivorsitzenden abzuwenden. Man habe den Ausgang der parteiinternen Untersuchung abwarten und sich erst nach genauer Kenntnis aller Fakten und nicht voreilig äussern wollen, meint sie:

„Wir haben in der Nacht zum Montag eine interne Untersuchung eingeleitet und fanden, wir könnten nicht jede Stunde mit neuen Informationen kommen. Es erschien uns besser, am Dienstag Nachmittag unseren gesamten Kenntnisstand zu präsentieren. Ich denke, Lars Leijonborg hat nichts verschleiert.”

Das sehen viele Wähler anders, ebenso wie zahlreiche liberale Parteimitglieder. Sie halten die Verzögerungstaktik des Parteichefs für empörend. Der Skandal nehme immer groteskere Formen, an, meint die langjährige liberale Spitzenpolitikerin Marit Paulsen.

„Ich bin sprachlos, und dass dies nicht oft vorkommt, ist ja allgemein bekannt. Aber was hier passiert ist, ist so unglaublich - da fehlen mir einfach die Worte.”

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