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Wähler in Sachfragen uninformiert

Publicerat fredag 15 september 2006 kl 09.56

Eines der grossen Themen in diesem Wahlkampf ist das Arbeitslosengeld. Aber ob den Wahlberechtigten wirklich klar ist, wie die einzelnen Parteien mit dem Arbeitslosengeld verfahren wollen, darf man bezweifeln. Eine Untersuchung der Gewerkschaft Hotel- und Gaststättengewerbe deutet darauf hin, dass 60 Prozent nicht wissen, worum es geht.

Als die Gewerkschaft für das Hotel- und Gaststättengewerbe vor einigen Wochen ihre 2 000 Mitglieder nach ihren Ansichten über das Arbeitslosengeld fragte, wurde es deutlich: Die meisten waren erwartungsgemäss gegen Verschlechterungen, erhöhte Gebühren für den Einzelnen usw.

Arbeitslosengeld
Aber als die Befragten sagen sollten, was in den Wahlprogrammen der Parteien zum Thema Arbeitslosengeld steht, wusste über die Hälfte, nicht welche Partei ein Anrecht auf volle Entschädigungsleistungen versprochen hat. Das waren die Sozialdemokraten. Viele wussten auch nicht, welche Partei die Einzahlungen in die Arbeitslosenkasse erhöhen will – nämlich die Konservativen.

Stichproben des Schwedischen Rundfunks kommen zu einem ähnlichen Ergebnis: viele Wahlberechtigte wissen auch bei Fragen, die sie unmittelbar betreffen, nicht, was die einzelnen Parteien beabsichtigen.

Nicht verwunderlich
Politikwissenschaftler Jan Teorell von der Universität Lund vermutet noch weit mehr Unkenntnis. Er glaubt, dass die Zahlen, die die Gewerkschaft ermittelt hat, nicht nur auf Angestellte im Gaststättengewerbe zutreffen.

Sie liegen auf einer Ebene mit dem, was die Durchschnittsschweden Herr und Frau Svensson über Politik wissen. „Man muss bedenkten, dass nur ungefähr die Hälfte der Wähler weiss, dass wir zur Zeit eine sozialdemokratische Minderheitsregierung haben; nur zwei Drittel weiss, dass auch die Landtage in allgemeinen Wahlen ausersehen werden. Im Verhältnis zu solch doch sehr grundlegendem Wissen ist das Ergebnis der Gewerkschaftsumfrage eigentlich nicht weiter verwunderlich.“

Sybille Neveling

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