Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/

Schweden geht zur Wahl

Publicerat söndag 17 september 2006 kl 11.51

Am heutigen Sonntag wird in Schweden ein neues Parlament gewählt. Um acht Uhr öffneten die Wahllokale. Von den insgesamt sieben Millionen Stimmberechtigten hatten mehr als eine Million bereits im Voraus ihre Stimme abgegeben. Mit einer halben Million besonders gross ist diesmal die Zahl der Erstwähler.

Bis zuletzt hatten sich das Regierungslager (das sozialdemokratische Minderheitskabinett unter Göran Persson und die beiden Stützparteien, Grüne und Linkspartei) und die bürgerlichen Herausforderer von der so genannten „Allianz für Schweden” ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Insgesamt fünf Wähleruntersuchungen vom Samstag hatten den Bürgerlichen unter dem konservativen Oppositionsführer Fredrik Reinfeldt dabei einen Vorsprung bescheinigt. Den markantesten Unterschied zeigte die letzte, am Samstagabend veröffentlichte Umfrage von Synovate Temo. Demnach kamen die konservativen Moderaten, Liberale, Christdemokraten und Zentrum gemeinsam auf 50,8 Prozent der Wählersympathien – vor dem Regierungslager mit 43,9 Prozent.

Göran Persson sagte am Sonntagmorgen dem Fernsehsender TV4, er fühle sich „dennoch entspannt und mit dem Wahlkampf zufrieden ”. Gleichwohl räumte er ein, der Wettkampf zwischen den beiden Lagern werde „ein harter Kampf” werden.

Der Wahlkampf war bis hin zum Endspurt von Verleumdungen, Drohungen und Anschlägen geprägt gewesen. So wurde die Homepage der sozialdemokratischen Jugendorganisation SSU in der Nacht zum Samstag Ziel einer Internet-Attacke. Eine rekordhohe Zahl von Wählern hatte noch kurz vor der Wahl keine Entscheidung für eine Partei getroffen.

Für den Fall eines rechnerischen Sieges für das linke Lager ist die Zusammensetzung einer neuen Regierung offen. Ministerpräsident Persson hatte in der abschliessenden TV-Debatte der Parteivorsitzenden am Sonntagabend seinen Anspruch auf die neuerliche Bildung eines sozialdemokratischen Minderheitskabinetts bestätigt. Grünen-Sprecher Peter Eriksson hatte seinerseits ultimativ Ministersessel gefordert.

Die Wahllokale schliessen um 20 Uhr. Mit ersten Hochrechnungen ist gegen 21 Uhr zu rechnen. Das amtliche Endergebnis wird am Mittwoch, nach Auszählung sämtlicher im Voraus (zum Beispiel per Briefwahl) abgegebenen Stimmen erwartet.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min Lista".