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Konservative mit neuem Generalsekretär

Publicerat torsdag 28 september 2006 kl 16.08

Nach ihrem Wahlsieg vom 17. September arbeitet die bürgerliche Allianz unter Fredrik Reinfeldt mit Hochdruck an der Konstruktion des neuen Kabinetts. Die Zeit läuft – am sechsten Oktober soll die Regierung stehen. Die zahlreichen Spekulationen über potenzielle Minister erhielten heute mit einem Wechsel an der konservativen Parteienspitze neue Nahrung.

Sven Otto Littorin gibt seinen Posten als Generalsekretär der künftigen Regierungspartei ab. Und das nicht etwa, weil seine Arbeit zu wünschen übrig liesse. Ganz offenkundig ist der 40-Jährige stattdessen zu Höherem berufen. Was das im Einzelnen bedeuten kann, darüber gibt es bislang nur Spekulationen. Tatsache ist: die konservativen Moderaten haben als grösste Partei im bürgerlichen Viererteam Anspruch auf die meisten Ministersessel, und bislang gilt ausser Fredrik Reinfeldt, dem Regierungschef in spe, niemand als sichere Karte. Littorin kennt sich bestens in der Steuerpolitik aus, er war wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Partei in der bürgerlichen Allianz, und er sitzt in Aufsichtsräten verschiedener Konzerne. Der Wirtschaftsminister in spe? Allerdings, so heisst es, ist an diesem Ressort auch die Zentrumspartei stark interessiert. Am sechsten Oktober weiss man mehr.

Schon jetzt geklärt ist dagegen Littorins Nachfolge als Generalsekretär der Moderaten – und somit wohl auch der künftige Kurs der Partei. Der neue Sekretär heisst Per Schlingman.

“Ich bin fest davon überzeugt, dass Per ein Garant für die weitere Erneuerung der Moderaten ist“, sagt Parteichef Fredrik Reinfeldt. Kein Wunder: Reinfeldts langjähriger Weggefährte  hatte massgeblich zum neuen Imgage der Konservativen beigetragen. Die Partei profiliert sich nun nicht mehr als Partei der Steuersenker. Mit Blick auf die solidarische Haltung des Durchschnittsschweden preist man stattdessen die Errungenschaften des Wohlfahrtsstaates und bezeichnet sich sogar kühn als „neue Arbeiterpartei“.

Alles nur Stimmenfang, hatten die Gegner aus dem linken Spektrum gewarnt; nach gewonnener Wahl würden die Konservativen zeigen, dass ein Wolf in ihrem Schafspelz stecke. Die Ernennung von Schlingman lässt nun darauf schliessen, dass das neue Image von Dauer sein soll.

Die Charme-Offensive zur Eroberung der Wählerherzen sei allerdings noch längst nicht zu Ende, versichert der 35-Jährige nun: Stets und ständig will man neue Kampagnen starten, täglich, ja stündlich neue Wähler an sich binden, verkündet der neue Generalsekretär eifrig:
“Es ist unheimlich wichtig, dass man uns als eine Partei sieht, in der man sich willkommen und zu Hause fühlen kann. Wir wollen Schwedens beste Partei werden, was die Begegnung mit dem Wähler angeht.“

Anne Rentzsch

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